Rems-Murr-Kreis

Gegen Sexismus: Winnender Firma Kärcher wirbt politisch korrekt für Gartengeräte

Sommertour Kärcher
Macht in der Werbung keinen Unterschied zwischen den Geschlechtern: Kärcher. © Benjamin Büttner

Winnenden. Eine Frau im Bikini schleckt lasziv ein Eis, ein Mann wird im Baumarkt zum Tier. Keine Einzelfälle, im Gegenteil: Sexismus und Rollenklischees sind in Werbungen in Deutschland allgegenwärtig. Deshalb wurde vor drei Jahren ein Preis für Kampagnen ins Leben gerufen, die mit Geschlechter-Stereotypen brechen. Diesmal nominiert war auch ein Spot der Firma Kärcher.

Ausgedacht hat sich den Preis „Pinker Pudel“ die Hamburger Organisation Pinkstinks, die sich als Protest- und Bildungsorganisation gegen Sexismus und Homofeindlichkeit versteht. Sie prangert Medien und Werbung an, die starre Geschlechterrollen vermitteln. Weil es aber schon Negativpreise für sexistische Werbung gibt, ist Pinkstinks auf die Idee gekommen, Positivbeispiele auszuzeichnen und damit solche, die mit Klischees brechen.

18 Firmen beziehungsweise Agenturen bewarben sich heuer um den „Pinken Pudel“. Der von Antoni Boost für Kärcher gedrehte Beitrag schaffte es unter die besten drei. Darin zu sehen sind grotesk überzeichnete Frauen und Männer, die mit batteriebetrieben Gartengeräten durch die Gegend pflügen. Für einen Preis reichte es allerdings nicht. Die Jury entschied sich für den Werbefilm von antoni garage (Mercedes Benz), den Publikumspreis der fast 120 000 Follower von Pinkstinks heimste die Agentur thjink (Commerzbank) ein.

Winnenden. Eine Frau im Bikini schleckt lasziv ein Eis, ein Mann wird im Baumarkt zum Tier. Keine Einzelfälle, im Gegenteil: Sexismus und Rollenklischees sind in Werbungen in Deutschland allgegenwärtig. Deshalb wurde vor drei Jahren ein Preis für Kampagnen ins Leben gerufen, die mit Geschlechter-Stereotypen brechen. Diesmal nominiert war auch ein Spot der Firma Kärcher.

Ausgedacht hat sich den Preis „Pinker Pudel“ die Hamburger Organisation Pinkstinks, die sich als

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