Rems-Murr-Kreis

Jobs im Rems-Murr-Kreis: Zeitungsausträger dringend gesucht!

Zeitungsaustraeger
Tageszeitung und Wochenblatt sollen in den Briefkasten! Deshalb: Wer Lust hat, die eine oder das andere und beides zusammen auszutragen, kann sich jetzt bewerben. © Hardy Zürn

Die Zeitung? Die ist erstens unverzichtbar und zweitens morgens im Briefkasten. Und zwar schon recht früh. Spätestens um sechs Uhr. Aber wie kommt sie da rein? Und wird das auf immer so sein? Mitnichten. Das klappt nur, wenn frischluft- und laufbegeisterte Frühaufsteher diesen Job machen. Zurzeit fehlen solche Menschen. Sie werden dringend gesucht.

Ein seltsames und deutschlandweites Phänomen

Das Phänomen ist ein deutschlandweites, und seltsamerweise, warum auch immer, ist es mit der Corona-Pandemie noch schlimmer geworden: Immer weniger Leute wollen morgens die Zeitung austragen. Dabei ist Zeitungsausträger ein regulärer Job. Es gibt einen Stundenlohn, der dem Mindestlohn entspricht, festabgesteckte Arbeitsbereiche, es gibt Nachtzuschlag, Weihnachtsgeld, selbstverständlich bezahlten Urlaub, bei Krankheit wird der Lohn auch weitergezahlt, Arbeitsmittel wie einen Handwagen oder Fahrradsatteltaschen werden gestellt ... Eigentlich doch eine super Sache. Und flexibelst an die verschiedenen Lebensbedingungen anzupassen.

Viele der Austrägerinnen und Austräger, die bislang schon für den Zeitungsverlag Waiblingen die vier lokalen Zeitungsausgaben zu den Leserinnen und Lesern bringen, arbeiten als Minijobber auf 450-Euro-Basis. Minijob heißt übrigens nicht – das soll explizit betont sein – dass die oben aufgezählten Rechte wegfallen. Wer minijobbt, profitiert aber davon, dass brutto gleich netto ist. Das heißt: Der Minijob ist steuer- und sozialversicherungsabgabenfrei. Das übernimmt nämlich der Arbeitgeber.

Rentner, Arbeitslose, Studenten, Schüler - alle können als Austräger arbeiten

Rentner zum Beispiel können sich als Zeitungsausträger also problemlos noch was zur Rente hinzuverdienen. Menschen ohne Arbeit können – unter Beachtung der festgelegten Grenzen – das Arbeitslosengeld aufbessern, Studenten ihr Taschengeld aufstocken, Schüler ebenso. Schülerinnen und Schüler müssen allerdings, wenn sie die Zeitung austragen, volljährig sein. Jüngere, ab 13 Jahren, können den gleichen Job machen, nur halt nicht nachts. Die tragen dann donnerstags das Wochenblatt aus. Auch hier gibt's freie Stellen.

Das alles heißt aber nicht, dass Austräger nicht ausgiebiger arbeiten und mehr verdienen können: Es geht auch vierstellig und inklusive Renten-, Kranken- und Sozialversicherung. Beispielsweise mit einem großen Zeitungszustellbezirk und einem zusätzlichen Wochenblatt-Bereich.

Wer Zeitungen oder das Wochenblatt zustellen möchte, muss keine unüberwindbaren Hürden nehmen. Klar, man sollte gut zu Fuß unterwegs sein. Und Deutsch muss so gut gesprochen werden, dass eine Verständigung möglich ist. Ansonsten geht's vor allem um Zuverlässigkeit.

Qualifikation: Gut zu Fuß und zuverlässig

Diese aber sollte kein Problem sein, denn die Arbeitsbedingungen sind gut auf eigene Bedürfnisse zuzuschneiden. Wer die Zeitung austrägt, kann beispielsweise in Welzheim und in Schorndorf ab zwei Uhr in der Nacht anfangen. In Waiblingen steht die Zeitung ab drei Uhr zur Verfügung, in Winnenden ab etwa 3.30 Uhr. Das heißt aber nicht, dass da dann auch anzufangen ist. Fest steht nur: Spätestens um sechs Uhr muss die letzte Zeitung im Briefkasten gelandet sein. Wer das Wochenblatt austrägt, kann sich fast den ganzen Donnerstag nehmen: von sechs bis 18 Uhr ist Austrage-Zeit.

Darf's noch individueller sein? Wer gern die Zeitung austragen möchte, aber nicht sechs Tage die Woche, kann zum Beispiel auch sagen: Ich stehe Montag bis Freitag früh auf, den Samstag soll jemand anders übernehmen.

Noch mehr Herausforderung: Austragen in verschiedenen Bezirken

Wer sich noch ein bisschen mehr engagieren möchte, kann das auch tun: Zeitungsausträger von diesem Kaliber sind sehr flexibel, denn sie springen zum Beispiel ein, wenn Kollgen krank sind. Sie tragen daher nicht immer im selben Viertel aus, sondern mal in Waiblingen, mal in Beinstein oder Hohenacker, mal vielleicht sogar in Weinstadt. Wer sich durch den Job so gut im Geschäft und im Kreis auskennt, lernt dann auch neue Zusteller ein.

Die Zeitungen übrigens liegen jeden Morgen bereit zum Austragen und an einer vereinbarten Stelle. Und eine davon darf der Zusteller selber behalten und nach getaner Arbeit in aller Ruhe lesen.

Interessiert?

Wer gerne eine der vier Lokalausgaben des Zeitungsverlags Waiblingen oder ein Wochenblatt austragen möchte, wendet sich an Carl Peter Ihrig, Telefon 0 71 51/5 66 51 10, oder per Mail an jobs@savanto.de

Für die Bewerbung sind weder ein Lebenslauf noch ein Zeugnis notwendig. Wichtige Angaben sind aber der Name, das Alter, die Adresse und eine Kontaktmöglichkeit, also etwa Telefonnummer oder Mailadresse.