Rems-Murr-Kreis

Radschnellweg von Schorndorf nach Fellbach: Jetzt sind die Bürger gefragt

Mit dem Pedelec unterwegs
Pendlerinnen und Pendler sollen künftig auf den Radschnellwegen zügiger vorankommen. © Gabriel Habermann

Der Radschnellweg im Remstal von Schorndorf nach Fellbach (RS 5) geht in die nächste Phase: Nachdem die Linienfindung in Zusammenarbeit mit allen Städten und Gemeinden entlang der Strecke Schorndorf, Winterbach, Remshalden, Weinstadt, Waiblinge, Kernen abgeschlossen ist, startet nun die Bürgerbeteiligung. Da die Stadt Fellbach den Abschnitt in ihren Stadtgrenzen selbst plant, bezieht sich die Bürgerbeteiligung nur auf den Abschnitt von Schorndorf bis zur Stadtgrenze Fellbach.

Bürgerinnen und Bürger können sich im Internet auf der Seite www.radfahren-im-rmk.de über den aktuellen Planungsstand informieren und sich in die Detailplanung einbringen. Über eine interaktive Karte können der Trassenverlauf eingesehen und punktgenau Kommentare abgegeben werden. Diese werden ausgewertet und bei der anschließenden Entwurfsplanung berücksichtigt. Das Beteiligungsportal ist bis zum 28. August freigeschaltet.

Weitgehend kreuzungsfrei

Radschnellwege sind gut ausgebaute, direkt geführte, weitgehend kreuzungsfreie und damit sehr leistungsstarke Verbindungen zwischen Kreisen und Kommunen. Die Reisezeit auf den Radschnellwegen verkürzt sich im Vergleich zu herkömmlichen Radwegen vor allem durch die kreuzungsarme Streckenführung. Damit sind diese Wege besonders für Pendlerinnen und Pendler attraktiv, die den Weg von und zur Arbeit klimafreundlich und gesundheitsbewusst zurücklegen wollen.

Insgesamt drei Radschnellverbindungen plant die Stabsstelle Radwege im Rems-Murr-Kreis. Zwei der drei geplanten Radschnellwege haben die Machbarkeitsstudie erfolgreich durchlaufen und befinden sich in der Vorplanung. Beim RS 5 von Schorndorf bis Fellbach beginnt noch in diesem Jahr die Phase der Entwurfsplanung. Insgesamt werden die Kosten für die Verbindung derzeit auf 32 Millionen Euro geschätzt. Im Abschnitt zwischen Weinstadt und Fellbach ist das erwartete Potenzial am höchsten, daher trägt das Land die Baulast und damit auch die Planungs- und Baukosten. Die Baulast im Abschnitt zwischen Schorndorf und Weinstadt liegt beim Landkreis. Bis zu 87,5 Prozent der Kosten für die Planung und den Bau können aber durch Fördergelder von Bund und Land abgedeckt werden.

Dritter Schnellweg geplant

Ein weiterer Radschnellweg soll auf 14,6 Kilometern von Ludwigsburg über Remseck am Neckar nach Waiblingen führen (RS 8). Hier ist die Linienfindung im Rems-Murr-Kreis ebenfalls abgeschlossen und steht auch im Landkreis Ludwigburg kurz vor einem erfolgreichen Abschluss.

Der dritte geplante Radschnellweg soll von Backnang über Winnenden nach Waiblingen führen und dort an die geplante Radschnellverbindung Schorndorf - Fellbach anschließen. Dafür gibt es bereits die Fördermittelzusage für eine Machbarkeitsstudie.

Der Radschnellweg im Remstal von Schorndorf nach Fellbach (RS 5) geht in die nächste Phase: Nachdem die Linienfindung in Zusammenarbeit mit allen Städten und Gemeinden entlang der Strecke Schorndorf, Winterbach, Remshalden, Weinstadt, Waiblinge, Kernen abgeschlossen ist, startet nun die Bürgerbeteiligung. Da die Stadt Fellbach den Abschnitt in ihren Stadtgrenzen selbst plant, bezieht sich die Bürgerbeteiligung nur auf den Abschnitt von Schorndorf bis zur Stadtgrenze

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