Leichtathletik Rems-Murr

Auf und davon: Jens Mergenthaler wechselt zur LG farbtex Nordschwarzwald

Jens Mergenthaler // Backnanger Silvesterlauf 31.12.2022
Jens Mergenthaler gewann an Silvester den Lauf in Backnang, wurde am Dreikönigstag in Schwäbisch Hall Zweiter. Pünktlich zum Jahreswechsel wechselte er auch. Und zwar den Verein: Weg von der SV Winnenden, hin zur LG farbtex Nordschwarzwald. © Alexander Becher

LG farbtex Nordschwarzwald steht seit Anfang des Jahres nun hinter dem Namen von Jens Mergenthaler. Bereits im März 2022 trennte sich der 25-Jährige von seinem damaligen Trainer Horst Wanek, nun folgte der Vereinswechsel weg von der SV Winnenden.

„Nach der Trennung von Horst Wanek hat Jörg Müller bereits meine Trainingspläne gemacht“, sagt Mergenthaler. Schon öfter war der Winnender bei Trainingslagern in Freudenstadt dabei, lernte dort Müller kennen. Die beiden verstanden sich auf Anhieb gut, sportliche passt es, versichert Mergenthaler.

Den nächsten Schritt macht Mergenthaler im Kreis Calw

Mit diesem Wechsel möchte Mergenthaler den nächsten Schritt gehen. Er gehört bei der LG farbtex Nordschwarzwald zu einer Laufgruppe mit Mittelstreckenläufer Timo Benitz, der auf internationaler Ebene bereits bei den Team-Europameisterschaften 2014 und 2017 Gold holte. Und mit Elena Burkhardt, die mit drei Goldmedaillen bei deutschen Meisterschaften und Silber und Bronze bei EMs im Crosslauf glänzen kann. Ein Umfeld also, in dem Mergenthaler sein Potenzial bestens ausschöpfen kann.

„Jörg ist ein Spezialist in Sachen Hindernis und Staffel“, so Mergenthaler. Bei der LGN hat der 25-Jährige aussichtsreiche Chancen auf Staffelerfolge, zum Beispiel in der Crosslauf-Mittelstreckenmannschaft oder der Drei-mal-Tausend-Meter-Staffel. Mergenthaler wird weiter mit der Stuttgarter Gruppe trainieren. „Die Abstimmung zwischen meinem Trainer Jörg Müller und Landestrainer Jens Boyde funktioniert zudem sehr gut.“ Das schaffe optimale Trainingsbedingungen.

Eine Rechnung offen

Bis November 2022 musste der Wechsel beim Leichtathletikverband eingereicht werden, am 1. Januar 2023 hatte er dann seine Gültigkeit. Seinen ersten Lauf unter neuem Vereinslogo absolvierte Mergenthaler in Schwäbisch Hall. „Ich hatte mit Florian Röser noch eine Rechnung offen“, sagt er grinsend. Röser hat in der Vergangenheit den Dreikönigslauf schon sechsmal gewonnen, war beim Hamburgmarathon mit 2:15 Minuten schnellster Deutscher. Bei solchen Zahlen wird Mergenthalers Ehrgeiz erst recht geweckt – und bestätigt.

Denn Mergenthaler kam über die Strecke von zehn Kilometern als Zweiter ins Ziel. Bei der Hälfte der Strecke führte Mergenthaler, doch Hendrik Pfeiffer war mit 30:16 Minuten am Ende wenig schneller, Mergenthaler benötigte nur sieben Sekunden länger (30:23 min). Konkurrent Florian Röser verwiesen die beiden auf Rang drei (30:51 min). Jens Mergenthaler lief die insgesamt viertbeste Zeit auf der Strecke. Seit 1994 steht der Rekord des Hindernis-Olympiasiegers von 1984 bei 30:12 Minuten.

Später ins Trainingslager gereist

Der Dreikönigslauf musste für den Winnender Sportler schon noch sein. Dann ging's am gleichen Freitagabend noch Richtung Flughafen. Und von dort aus ins Trainingslager nach Portugal, wo die anderen Athleten ihn bereits empfingen. Die hatten nämlich schon zu Beginn der ersten Januarwoche losgelegt. Noch bis Samstag wird er dort trainieren, zwei bis drei Einheiten stehen täglich auf dem Programm. Los geht's mit dem Frühstück um acht, danach zwei bis zweieinhalb Stunden Training. Am Mittag gibt's eine kleinere Einheit.

Der nächste Wettkampf für Jens Mergenthaler wird nächste Woche in Sindelfingen stattfinden. Für einen passionierten Crossläufer wie Mergenthaler nicht vergnügungssteuerpflichtig. Er aber sieht's gelassen und geht über kürzere Strecken an den Start: 1500 m und die Dreimal-tausend-Meter-Staffel.

LG farbtex Nordschwarzwald steht seit Anfang des Jahres nun hinter dem Namen von Jens Mergenthaler. Bereits im März 2022 trennte sich der 25-Jährige von seinem damaligen Trainer Horst Wanek, nun folgte der Vereinswechsel weg von der SV Winnenden.

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„Nach der Trennung von Horst Wanek hat Jörg Müller bereits meine Trainingspläne gemacht“, sagt Mergenthaler. Schon öfter war der Winnender bei Trainingslagern in Freudenstadt dabei, lernte dort Müller kennen. Die beiden verstanden

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