Motorsport Rems-Murr

Markus Winkelhock holt sich die Vizemeisterschaft in der GT-Challenge

Winklehock
Gequältes Lächeln: Obwohl sich der Berglen-Steinacher Markus Winkelhock beim 9-Stunden-Rennen in Kyalami (Südafrika) mit Podestplatz drei den Vizemeister-Titel in der Fahrerwertung der Serie geholt hat, war sein Jubel verhalten, denn er kämpfte mit stumpfen Waffen. © Farid Wagner

Toller Erfolg für Markus Winkelhock. Mit Podestplatz drei im 9-Stunden-Rennen von Kyalami (Südafrika) hat sich der Berglen-Steinacher den Vizemeister-Titel in der Fahrerwertung der Intercontinental-GT-Challenge gesichert. Das letztjährige Finale der Serie musste wegen der in Südafrika aufgetretenen Corona-Variante Omikron von Dezember 2021 auf Februar 2022 verschoben werden.

Zuversichtlich nach Südafrika

Nach seinem Sieg beim 8-Stunden-Rennen von Indianapolis (USA) war Winkelhock voller Zuversicht nach Südafrika gereist. In der Fahrerwertung der einzigen weltweiten Rennserie für GT3-Fahrzeuge lagen er und Teamkollege Patric Niederhauser (Schweiz) aussichtsreich auf Platz zwei – nur zwei Zähler hinter den Tabellenführern Alessandro Pier-Guidi und Come Ledogar im AF-Corse-Ferrari 488 GT3.

„Nachdem ich die Fahrerwertung 2017 schon einmal gewonnen habe, wäre es schon cool gewesen, diesen Erfolg zu wiederholen“, sagte Winkelhock vor dem Rennen. „Doch das war diesmal schlichtweg unmöglich, da die Einstufung unseres Autos dieses Jahr so dermaßen schlecht war, dass wir praktisch in einer anderen Klasse gefahren sind“, ärgerte sich der 41-Jährige.

Winkelhock startete beim Finale des nur aus drei Läufen bestehenden Championats zusammen mit Patric Niederhauser und dem Südafrikaner Kelvin van der Linde für das französische Audi-Sport-Team Saintéloc-Racing und pilotierte einen von zwei werksunterstützten Audi R8 LMS. Bereits im freien Training hatte sich jedoch gezeigt, dass die beiden Audi im Vergleich zur Konkurrenz keine Chance hatten. „Wenn wir hier gewinnen wollen, müssen die deutlich schnelleren Mercedes- und Ferrari-Teams ausfallen“, analysierte Winkelhock die Ausgangslage nüchtern. Nachdem am Freitagnachmittag sowohl das dreiteilige Qualifying als auch das Einzelzeitfahren der schnellsten acht Teilnehmer wegen starker Regenfälle abgesagt werden mussten, entschied das Pre-Qualifying über die Startaufstellung. Dort war Winkelhock hinter der schwäbischen und italienischen Konkurrenz die fünftschnellste Zeit gefahren.

Packendes Duell

Im Rennen über neun Stunden auf dem 4,529 Kilometer langen Kyalami-Grand-Prix-Circuit nördlich von Johannesburg fuhr Winkelhock auch den Startturn. Trotz der Chancenlosigkeit haben die beiden Audi-Teams nicht aufgegeben, sondern sich über die gesamte Distanz untereinander ein packendes Duell um die Plätze drei und vier geliefert. Hinter dem siegreichen Mercedes-AMG-GT3 von Raffaele Marciello und dem Zweitplatzierten AF-Corse-Ferrari 488 GT3 von Alessandro Pier-Guidi sicherte sich Winkelhock als Dritter den letzten Podestplatz. „In der Schlusstabelle der Fahrerwertung reichte es unter diesen Voraussetzungen nur zu Platz zwei“, sagte der Berglen-Steinacher und gratulierte den Ferrari-Piloten zum Sieg.

Winkelhocks nächste Veranstaltung wäre eigentlich der Auftakt zur diesjährigen Intercontinental-GT-Challenge in Australien Ende Februar gewesen, doch das dortige 12-Stunden-Rennen von Bathurst wurde coronabedingt auf Mitte Mai verschoben.

Toller Erfolg für Markus Winkelhock. Mit Podestplatz drei im 9-Stunden-Rennen von Kyalami (Südafrika) hat sich der Berglen-Steinacher den Vizemeister-Titel in der Fahrerwertung der Intercontinental-GT-Challenge gesichert. Das letztjährige Finale der Serie musste wegen der in Südafrika aufgetretenen Corona-Variante Omikron von Dezember 2021 auf Februar 2022 verschoben werden.

Zuversichtlich nach Südafrika

Nach seinem Sieg beim 8-Stunden-Rennen von Indianapolis (USA) war

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