Handball im Rems-Murr-Kreis

Wochenende der Wahrheit für Württembergliga-Handballer des TSV Alfdorf/Lorch

Sporthalle_Symbolfoto
Ein Handball in einer Sporthalle (Symbolfoto). © Fotolia

Vor einem wegweisenden Wochenende stehen die Württembergliga-Handballer des TSV Alfdorf/Lorch: Gleich zwei Heimspiele stehen für den abstiegsgefährdeten Drittletzten auf dem Programm. Dringend punkten müssen auch die Sportfreunde Schwaikheim.

Männer. SF Schwaikheim (10. Platz, 14:28 Punkte) – HV RW Laupheim (13. Platz, 13:33 Punkte/Samstag, 19.15 Uhr). Nach der deutlichen Niederlage beim Aufsteiger VfL Waiblingen haben die Sportfreunde mit dem HV RW Laupheim eine Mannschaft zu Gast, die ebenfalls gegen den Abstieg spielt. Laupheim steht mit 13 Pluspunkten knapp hinter den Schwaikheimern. Mit einem Heimsieg könnten sich die SF von einem Konkurrenten etwas absetzen. Allerdings muss die Mannschaft mehr Biss zeigen als bei den jüngsten beiden Auswärtsniederlagen. Ob der in Waiblingen früh verletzte Simon Lorenz spielen kann, wird sich erst am Samstag zeigen.

Männer. TSV Alfdorf/Lorch (12. Platz, 13:27 Punkte) – SV Leonberg/Eltingen (5. Platz, 26:12 Punkte/Samstag, 20 Uhr) / TSV Alfdorf/Lorch – SG Schozach-Bottwartal (11. Platz, 13:27 Punkte/Sonntag, 15 Uhr). Mit zwei wichtigen Spielen um den Verbleib in der Württembergliga steht dem TSV Alfdorf/Lorch ein eminent wichtiges Wochenende ins Haus. Es geht zum einen gegen den SV Leonberg/Eltingen, einem Team aus dem vorderen Tabellendrittel, und gegen die SG Schozach/Bottwartal, die sich in derselben prekären Lage wie der TSV befindet. Alfdorf/Lorch ist bei beiden Spielen Gastgeber.

Am Samstagabend geht’s im Alfdorfer Sportzentrum gegen Leonberg/Eltingen. Die Mannschaft aus dem Heckengäu kommt mit dem aktuellen 32:28-Sieg vom Mittwochabend gegen den bisherigen Tabellenzweiten Wolfschlugen. Dies allein zeigt, wie stark das Team von Trainer Christian Auer augenblicklich spielt.

Am Sonntagnachmittag um 15 Uhr muss das Team von Pascal Diederich nochmals in den Ring. Die SG Schozach/Bottwartal hat zu diesem Zeitpunkt ebenfalls schon ein Spiel in den Knochen, weil sie am Samstagabend zu Hause gegen das Tabellenschlusslicht Unterensingen antreten muss. Insgesamt ist es also eine hochinteressante Konstellation. Der TSV Alfdorf/Lorch muss die 27:37-Niederlage vom Gründonnerstag bei den starken Langenauern so schnell wie möglich von der Festplatte streichen. Insbesondere die zweiten 30 Minuten waren sehr schlecht. Aleksa Djokic, der gegen Langenau/Elchingen fehlte, ist wieder dabei. Damit sind alle Spieler mit an Bord.

VfL Waiblingen (1. Platz, 40:6 Punkte) – HSG Langenau/Elchingen (6. Platz, 26:12 Punkte/Samstag, 20 Uhr). Mit dem 33:20-Derbysieg gegen die SF Schwaikheim am Gründonnerstag hat der VfL den Aufstieg in die Baden-Württemberg-Oberliga perfekt gemacht, denn Platz zwei war dem Team von Trainer Tim Baumgart damit nicht mehr zu nehmen. Seit Mittwoch haben die Waiblinger auch den Staffelsieg in der Tasche – ohne eigenes Zutun: Der bisherige Tabellenzweite TSV Wolfschlugen unterlag überraschend in Leonberg und kann den VfL bei sieben Punkten Rückstand drei Spieltage vor Schluss nicht mehr einholen. Die restlichen Partien, auch das Match gegen Langenau, sind für den VfL lediglich Schaulaufen. Seinen Fans will er aber sicherlich noch etwas bieten.

Frauen. SF Schwaikheim (7. Platz, 22.18 Punkte) – TG Biberach (5. Platz, 26:18 Punkte/Sonntag, 15 Uhr). Nach zwei klaren Niederlagen brauchen die Sportfreunde wieder einmal ein Erfolgserlebnis. Gegen Biberach indes dürfte das nicht einfach werden: Die TG trotzte dem Tabellendritten VfL Waiblingen II zuletzt einen Punkt ab.

Frauen. TV Nellingen II (9. Platz, 17:27 Punkte) – SV Remshalden (8. Platz, 20:22 Punkte/Sonntag, 15.30 Uhr). Nicht zum Einsatz kam die SVR am Gründonnerstag, die Partie in Weilstetten musste kurzfristig abgesetzt werden. Am Sonntag geht’s zum Vierten TV Weilstetten, mit dem die Remshaldenerinnen keine guten Erfahrungen gemacht haben: Das Hinspiel in der Stegwiesenhalle ging mit 22:28 verloren.

Frauen. VfL Waiblingen II (3. Platz, 34:12 Punkte) – HSG Fridingen/Mühlheim (2. Platz, 35:7 Punkte/Sonntag, 17 Uhr). Beim 24:24 bei den heimstarken Biberacherinnen gab die Zweitligareserve des VfL zuletzt unglücklich einen Punkt ab, hatte er doch vier Minuten vor dem Ende mit 23:21 geführt. Außer mit dem Ergebnis war der Trainer Harald Beilschmied zufrieden. „Die Deckung stand gut, der Angriff spielte diszipliniert“, sagt er. Allerdings seien zu viele individuelle Fehler im Spiel gewesen. Nun erwarten die Waiblingerinnen die einen Pluspunkt und einen Rang besser platzierte HSG Fridingen/Mühlheim zum Topspiel. Die Chance, die HSG noch von Platz zwei zu verdrängen, ist allerdings eher theoretischer Natur: Der Gegner ist zwei Spiele im Hintertreffen und müsste bis zum Saisonende nahezu leer ausgehen.

Vor einem wegweisenden Wochenende stehen die Württembergliga-Handballer des TSV Alfdorf/Lorch: Gleich zwei Heimspiele stehen für den abstiegsgefährdeten Drittletzten auf dem Programm. Dringend punkten müssen auch die Sportfreunde Schwaikheim.

Männer. SF Schwaikheim (10. Platz, 14:28 Punkte) – HV RW Laupheim (13. Platz, 13:33 Punkte/Samstag, 19.15 Uhr). Nach der deutlichen Niederlage beim Aufsteiger VfL Waiblingen haben die Sportfreunde mit dem HV RW Laupheim eine

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