16 Euro mehr im Monat: Die EnBW erhöht die Strompreise zum 1. April drastisch
Haushaltsstrom bei der EnBW wird zum ersten April 2024 drastisch teurer. Die Tarife in der Grund- und Ersatzversorgung steigen um 15,9 Prozent, kündigte die EnBW am Dienstag (06.02.) via Pressemitteilung an. Für einen Muster-Haushalt mit einem Jahresverbrauch von 2.900 Kilowattstunden (kWh) bedeute dies Mehrkosten von monatlich rund 16 Euro, heißt es in der Mitteilung.
Preiserhöhung um 4,5 Prozent für Wärmestrom-Kunden
Für Wärmestrom-Kunden erhöhen sich die Preise um 4,5 Prozent. Die Mehrkosten für einen Musterhaushalt mit einem jährlichen Verbrauch von 6.300 kWh betragen demnach etwa 8 Euro pro Monat zusätzlich. Auch die jeweiligen Tarife außerhalb der Grund- und Ersatzversorgung ändern sich in ähnlichem Umfang.
EnBW nennt Gründe für den Preisanstieg
Als Hauptgrund für den Preisanstieg nennt die EnBW die deutliche Erhöhung der Netzentgelte für Haushaltsstrom im Zuge des Verfassungsgerichtsurteils zur Schuldenbremse von November 2023. Gleichzeitig seien auch die staatlichen Abgaben, Umlagen und Steuern insgesamt gestiegen, die ebenfalls Teil des Strompreises für Haushalte sind. Hinzu kämen hohe Beschaffungskosten, insbesondere aus dem Energiekrisenjahr 2022. Trotz sinkender Beschaffungspreise an den Strombörsen liege der Durchschnittspreis dort weiter über den Preisen vor der Energiekrise.

