Stuttgart & Region

B14: E-Autos auf Sonderfahrspur? Das plant Stuttgart

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Symbolfoto. © Benjamin Büttner

Ab September sollen in Stuttgart E-Autos und andere Fahrzeuge mit E-Kennzeichen, Taxis und Einsatzfahrzeuge der Polizei, Feuerwehr, Rettungsdienst & Co. eine Sonderfahrspur auf der Cannstatter Straße (B14) nutzen dürfen. Das gab die Stadt am Freitag (21.06.) bekannt. Was konkret geplant ist. 

Wo die Sonderfahrspur auf der B14 genau verläuft

Die Sonderfahrspur existiert bereits: Der etwa 900 Meter lange Streckenabschnitt auf der B14 zwischen Neckartor und Schwanenplatztunnel war ursprünglich für den Busverkehr eingerichtet worden. Sie ist Teil des Luftreinhalteplans der Stadt. Genutzt wurde die Sonderfahrspur in der Vergangenheit von der Schnellbus-Linie X1, die mittlerweile eingestellt wurde.

Was sich OB Frank Nopper von dem Versuch in Stuttgart verspricht

"Nachdem Verkehrsminister Winfried Hermann die Nutzung der Sonderfahrspur ins Ermessen der Stadt gestellt hat, wollen wir diese fast einen Kilometer lange Spur nicht länger ungenutzt lassen", sagte Oberbürgermeister Frank Nopper. Der neue Ansatz solle demnach einen Anreiz für die Nutzung von E-Fahrzeugen liefern und gleichzeitig die Hilfsfristen verkürzen. 

Wie lange die Sonderfahrspur in Stuttgart maximal bestehen bleibt

Noch müssen laut Stadt "Markierungs- und Beschilderungsarbeiten", bevor die Sonderfahrspur freigegeben wird. "Das Tiefbauamt wurde beauftragt, unmittelbar nach der Fußball-Europameisterschaft die erforderlichen baulichen Maßnahmen umzusetzen." Dann wird sich zeigen, ob der Versuch fruchtet.

Sicher ist schon jetzt: Es bleibt eine Übergangsmaßnahme, die voraussichtlich Ende 2025/Anfang 2026 auslaufen wird. Dann werde die Cannstatter Straße stadtauswärts für die Erneuerung des Hauptabwasserkanals benötigt. Geplante Bauzeit: Vier bis fünf Jahre.