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Einfamilienhaus nach Feuer unbewohnbar

Feuerwehrkräfte bekämpfen einen Brand
Feuerwehrkräfte bekämpfen den Brand eines Einfamilienhauses. Foto: Kohls/SDMG © dpa

Täferrot. Ein Einfamilienhaus hat am Donnerstagabend gebrannt und ist dadurch unbewohnbar geworden. Der Schaden beträgt voraussichtlich bis zu 200.000 Euro. Am frühen Freitagmorgen (30.08.) ist nach Polizeiangaben im Bereich des Daches erneut ein Feuer ausgebrochen.

Rund eineinhalb Stunden lang hat es am Donnerstagabend im Banzenriedweg gebrannt. Gegen 19.15 Uhr stellten Bewohner eines Einfamilienhauses eine Rauchentwicklung in einem an das Haus angebauten Schuppen fest. Die Rauchentwicklung ging laut Polizei direkt von einem Strohballen aus.

Eigene Löschversuche blieben erfolglos und bis zum Eintreffen der alarmierten Feuerwehr stand der Holzschuppen bereits in Vollbrand. Das Feuer griff auf das Wohnhaus über. Gegen 20.45 Uhr war das Feuer gelöscht. Bei dem Brand wurde niemand verletzt.

Zwei Einsatzkräfte der Feuerwehr wurden wegen Kreislaufproblemen vorsorglich im Krankenhaus untersucht. Im Einsatz waren die Feuerwehren aus Täferrot, Schwäbisch Gmünd-Wetzgau, Mutlangen und Ruppertshofen mit insgesamt 90 Einsatzkräften. Das Haus wurde durch das Feuer unbewohnbar und die Schadenshöhe könnte sich laut Polizei auf bis zu 200.000 Euro belaufen. Als Brandursache wird nach jetzigem Ermittlungsstand eine Selbstentzündung eines Strohballens angenommen.

Am Freitagmorgen teilte die Polizei mit, dass es in den frühen Morgenstunden erneut im dem Wohnhaus gebrannt hat. Laut Polizeibericht hatte eine Spaziergängerin gegen 4 Uhr auflodernde Flammen festgestellt. Durch den Brandausbruch im Bereich des Daches wurde der Dachstuhl vollständig zerstört. Die Feuerwehren aus Täferrot, Mutlangen, Ruppertshofen, Durlangen, Leinzell und Aalen waren mit 16 Fahrzeugen und 77 Einsatzkräften vor Ort.

Die Ermittlungen der Polizei zu den jeweiligen Ausbruchsursachen dauern an.