Stuttgart & Region

Erste "Drive-In"-Teststationen für Coronavirus in Betrieb

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Wie beim Prinzip des "Drive-In" werden aus dem Wagen heraus Abstriche entnommen. © ZVW/Gülay Alparslan
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Wie beim Prinzip des "Drive-In" werden aus dem Wagen heraus Abstriche entnommen. © ZVW/Gülay Alparslan
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Wie beim Prinzip des "Drive-In" werden aus dem Wagen heraus Abstriche entnommen. © ZVW/Gülay Alparslan
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Wie beim Prinzip des "Drive-In" werden aus dem Wagen heraus Abstriche entnommen. © ZVW/Gülay Alparslan
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Auch in Esslingen steht eine Drive-In-Teststation. © ZVW/Gülay Alparslan
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Wie beim Prinzip des "Drive-In" werden aus dem Wagen heraus Abstriche entnommen. © ZVW/Gülay Alparslan
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Coronavirus
Ein Coronavirus unter dem Mikroskop. Foto: Center for Disease Control/epa/dpa/Archivbild © dpa

Nürtingen.
Bürger des Landkreises Esslingen können sich ab sofort aus dem Auto heraus testen lassen, wenn sie Sorge vor einer Infektion mit dem neuartigen Coronavirus haben. Zwei "Drive-In"-Teststationen haben am Montag ihren Betrieb aufgenommen. "Man bleibt einfach im Auto sitzen und kurbelt das Fenster runter", sagte der Leiter des Landratsamts, Peter Keck, in Nürtingen. Ärzte und Helfer in Schutzkleidung nehmen am Wagen ein Abstrich von Mund und Nase. Voraussetzung sei, dass der Bürger sich in den vergangenen 14 Tagen in einem Risikogebiet aufgehalten hat und Krankheitszeichen aufweist.

"Wir schicken die Proben einem Labor in Karlsruhe", erklärte Gesundheitsdezernent Christian Baron. Die Ergebnisse seien nach 24 bis 48 Stunden da. Bis dahin sollen die Betroffenen zu Hause bleiben. "Wir informieren die Bürger telefonisch über das Ergebnis", erklärte Baron weiter. Wenn das Ergebnis positiv ausgefallen ist, mache sich das Gesundheitsamt daran, die Kontaktpersonen des Infizierten zu ermitteln, erläuterte Keck.

Der Test selbst soll etwa fünf Minuten dauern. Voraussetzung dafür ist eine telefonische Diagnose von einem Hausarzt. An jeder Station könnten pro Tag etwa 100 Menschen untersucht werden. "Unser Landkreis ist stark vom Coronavirus betroffen", sagte Baron. Mittlerweile gebe es 22 Fälle. Der Rettungsdienst Malteser habe die "Drive-In"-Lösung in einer Expertenrunde vorgeschlagen. Die Stationen befinden sich auf dem Festplatz in Nürtingen und auf einem Parkplatz der Messe Stuttgart in Leinfelden-Echterdingen.