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Feuerwehr Stuttgart: Branddirektion investiert 4 Millionen Euro in Sofortprogramm

Feuerwehr Stuttgart
Symbolbild der Feuerwehr Stuttgart: Einsatzkräfte des Katastrophenschutzes im Stabsraum. © Feuerwehr Stuttgart

In Krisen gut gewappnet zu sein, ist in Zeiten wie diesen unerlässlich. Mit ihrem neuen Krisenprogramm möchte die Freiweillige Feuerwehr Stuttgart Hoffnung,  Verlässlichkeit und Präsenz vermitteln. Unter dem Namen "Leuchttürme" sollen die Standorte der Feuwerwehren im Katastrophenfall zu Anlaufestellen für Bürgerinnen und Bürger werden. Für ein Sofortprogramm wurden nun 4 Millionen Euro durch den Gemeinderat bewilligt. Das teilte die Feuerwehr Stuttgart in einer Pressemitteilung am Freitag (27.01.) mit.

Was ist das Konzept für das neue Sofortprogramm?

Die 23 Feuerwehrstandorte der Freiwilligen Feuerwehr Stuttgart sollen demnach bei einem langanhaltenden Stromausfall als „Leuchttürme“ dienen. Worunter man eine metaphorische Beschreibung für Helfer in der Not verstehen könnte. Die Feuerwehrstandorte sollen als Anlaufstelle für Informationen, das Absetzen von Notrufen oder für medizinische Erste Hilfe genutzt werden. Was konkret bedeutet, die Standorte rund um Stuttgart wären fest besetzt.

Bei einer Katastrophe längeren Ausmaßes sollen zusätzlich in bis zu 41 Sport- und Versammlungshallen Notfalltreffpunkte eingerichtet werden. Dort bekämen Bürgerinnen und Bürger Schutz sowie weitere Informationen. Für solch einen Fall beschaffe die Branddirektion mobile Notstrom-, Beleuchtungs- und Heizsysteme.

Bürgerinnen und Bürger sollen sich auch selbst vorbereiten

"Behördliche Maßnahmen können den Selbstschutz der Bevölkerung nur ergänzen, weil die Rettungskräfte im Fall einer Katastrophe nicht überall gleichzeitig sein können,“ macht Dr. Georg Belge, Leiter der Branddirektion Stuttgart deutlich. Es sei unverzichtbar, dass sich Bürgerinnen und Bürger selbst auf eventuelle Krisenlagen vorbereiten.

Der Rat bewilligte zudem 200.000 Euro für die Erstellung eines umfassenden Gutachtens zur Planung des Katastrophenschutzbedarfes und 30.000 Euro für Online-Anzeigen zum Thema Krisenvorsorge.

Weitere Informationen finden Sie auf www.stuttgart.de/krisenvorsorge