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Feuerwehreinsatz in Affalterbach: Passant meldet Gasgeruch auf offener Straße

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Wegen Gasgeruch ist die Feuerwehr in Affalterbach am Montag (21.11.) in die Maybachstraße ausgerückt. © Feuerwehr Affalterbach

Zu einem Feuerwehreinsatz ist es am Montag (21.11.) in Affalterbach gekommen. Nach Angaben der Feuerwehr hatte ein Passant um 11.33 Uhr die Rettungskräfte über den Notruf 112 verständigt, nachdem er in der Maybachstraße Gasgeruch auf offener Straße wahrgenommen hatte.

Gegen 11.39 Uhr trafen die Einsatzkräfte der Feuerwehr vor Ort ein. Sie fanden zunächst im Bereich der Kanalisation Gasgeruch vor und führten unmittelbar eine Messung mit einem sensiblen Gaswarngerät der Feuerwehr durch. Das Gerät zeigte eine geringe explosionsfähige Konzentration von Gas an.

Keine messbare Gaskonzentration feststellbar

Um die Herkunft des Gasgeruchs eingrenzen zu können, weiteten die Einsatzkräfte die Kontrolle der Kanalisation auf den Nahbereich der angrenzenden Straße aus. Dabei kam auch Messtechnik aus dem Messfahrzeug der Feuerwehr Ludwigsburg und ein Fachberater der Feuerwehr für chemische Stoffe zum Einsatz.

Laut Feuerwehr war nach wenigen Minuten kein Geruch und keine messbare Gaskonzentration mehr feststellbar. Eine Ursache konnte nicht ermittelt werden. Die Feuerwehr verzichtete deswegen auf die Spülung der Kanalisation. Die Einsatzkräfte entnahmen Luftproben, um die Kanalisation auf mögliche Schadstoffe oder Verunreinigungen zu prüfen. Gegen 13 Uhr beendete die Feuerwehr den Einsatz.

Bei unklaren Situationen im Zusammenhang mit Gas Feuerwehr über Notruf 112 verständigen

Nach Angaben der Feuerwehr bestand für die Bevölkerung zu keiner Zeit eine Gefahr. Die Feuerwehr weist darauf hin, dass bei unklaren Situationen im Zusammenhang mit Gas die Feuerwehr über Notruf 112 verständigt werden sollte. Außerdem soll auf die Nutzung von elektrischen Anlagen wie zum Beispiel Lichtschaltern oder Türklingeln im Gefahrenbereich verzichtet werden.

Neben zwei Fahrzeugen der Feuerwehr Affalterbach war auch die Feuerwehr Erdmannhausen im Rahmen der überörtlichen Zusammenarbeit am Einsatzort. Außerdem wurden die Einsatzmaßnahmen vom Messfahrzeug und einem Chemie-Fachberater der Feuerwehr Ludwigsburg unterstützt. Der Rettungsdienst befand sich mit einem Rettungswagen, die Polizei mit einem Streifenwagen am Einsatzort.