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Feuerwerk und Brandschutz: Feuerwehr Stuttgart gibt Tipps für sicheres Silvester

Silvester Feuerwehr
Silvester ist immer eine „heikle Nacht“ für Einsatzkräfte. © ALEXANDRA PALMIZI

Die Feuerwehr Stuttgart bereitet sich intensiv auf die Silvesternacht vor. Diese gelte als arbeitsreichste Nacht des Jahres. Das teilte die Feuerwehr Stuttgart in einer Pressemitteilung mit. Im vergangenen Jahr mussten die Feuerwehr Stuttgart zu 121 Einsätzen, davon 72 Brandeinsätzen, ausrücken. Was sollte man bei einem Feuerwerk beachten? Die Feuerwehr gibt Tipps.

Feuerwehr Stuttgart: 15 zusätzliche Einsatzkräfte an Silvester

Bei der Feuerwehr Stuttgart befinden sich grundsätzlich rund 90 Einsatzkräfte im Dienst. An Silvester kommen 15 Einsatzkräfte hinzu, welche drei zusätzliche Löschfahrzeuge besetzen und die Integrierte Leitstelle, sowie den Einsatzführungsdienst verstärken.

Wie an jedem anderen Tag im Jahr stehen auch die 24 Abteilungen der Freiwilligen Feuerwehr Stuttgart mit ihren über 1.000 ehrenamtlichen Einsatzkräften  zur Verfügung. Die Kollegen sind im Einsatzfall innerhalb weniger Minuten an den Feuerwehrhäusern einsatzbereit.

Feuerwerk an Silvester: Die Feuerwehr gibt Tipps

Die Feuerwehr gibt folgenden Hinweise, die man bei einem Feuerwerk beachten sollte:

  • Feuerwerk gehört nicht in die Hände von Kindern, Jugendlichen und alkoholisierten Personen.
  • Nutzen Sie niemals illegales oder selbst hergestelltes Feuerwerk.
  • Zugelassenes Feuerwerk muss eine "CE-Kennzeichnung" mit BAM-Kennziffer "0589" aufweisen.
  • Beachten Sie die Gebrauchsanweisungen des Herstellers - verwenden Sie Knallkörper und Raketen nur im Freien und halten sie genug Abstand zu anderen Personen und Gebäuden.
  • Starten Sie Raketen niemals aus der Hand, sondern aus leeren Flaschen, welche in einem Getränkekasten sicher auf dem Boden stehen.
  • Feuerwerk sollte man nicht auf dem Balkonen abbrennen lassen.
  • Nicht gestartete Feuerwerkskörper sollten niemals erneut gezündet werden.
  • Feuerwerkskörper sollten niemals am Körper, wie zum Beispiel in Hosen- und Jackentaschen, aufbewahrt werden.

Feuerwerksverbot: Hier darf nicht geböllert werden

Es ist gesetzlich untersagt, in unmittelbarer Nähe von lärm- und brandgefährlichen Gebäuden pyrotechnische Gegenstände abzubrennen: Zu den lärmempfindlichen Gebäuden zählen Kirchen, Krankenhäuser,Kinder- und Altenheime. Zu den brandempfindlichen Gebäuden zählen unter anderem Fachwerkhäuser, Reetdachhäuser, Tankstellen und Holzlagerstätte. Zudem besteht in Stuttgart ein Feuerwerksverbot innerhalb des Cityrings. 

Brandschutz: Angebrannte Feuerwerkskörper vollständig abkühlen

Zum Thema Brandschutz gibt die Feuerwehr folgende Tipps: In der Silvesternacht sollten alle Fenster und Lüftungsklappen geschlossen, sowie brennbare Gegenstände von Balkonen und Terrassen entfernt werden. Abgebrannte Feuerwerkskörper müssen vollständig abgekühlt sein, bevor sie im Hausmüll entsorgt werden. Für den Notfall sollte ein mit Wasser gefülltes Gefäß, wie zum Beispiel ein Eimer oder ein Feuerlöscher, bereitgestellt werden. Bei einem Brand sollten die Flammen nur dann gelöscht werden, wenn dies ohne Eigengefährdung möglich ist.

"Sollte es dennoch zu einem Notfall kommen, wählen Sie bitte unverzüglich den europaweiten Notruf 112 und beantworten die Fragen der Leitstellendisponenten", so die Feuerwehr Stuttgart. Die erste Frage laute immer: "Wo genau befindet sich der Notfallort".