Stuttgart & Region

Freude über doppelten Zuwachs bei den Okapis in der Wilhelma Stuttgart

Der kleine Okapi-Bulle Laluk wurde im April in der Wilhelma geboren.
Der kleine Okapi-Bulle Laluk wurde am 7. April 2020 in der Wilhelma in Stuttgart geboren. Inzwischen geht er regelmäßig ins Außengehege, wo er für die Besucher zu sehen ist. © Wilhelma Stuttgart / Inga Dauter
Zwei neue Okapis bereichern seit April den Bestand der Wilhelma Stuttgart. Das geht aus einer Pressemitteilung vom Freitag (31.07.) hervor. Die Mitarbeiter der Wilhelma sind ganz besonders stolz auf den Zuwachs, weil die Tiere, die mit den Giraffen näher Verwandt sind, vom Aussterben bedroht seien. Die Herde ist nun auf sechs Tiere gewachsen.

Bereits im April brachte Okapi-Weibchen "Nyota" – in der Stille der Corona-Schließung – das Kalb Laluk zur Welt. Vergangene Woche stieß „Jamili“ aus dem Kölner Zoo hinzu. „Das vor vier Jahren in der Domstadt geborene Weibchen Jamili ist leicht zu erkennen, da sie jetzt das größte Tier auf der Anlage ist. Bei Okapis sind die Kühe interessanterweise immer etwas größer als die Bullen“, sagt Ulrike Rademacher, die Kuratorin für Huftiere in der Wilhelma.

Die vierjährige Okapi-Kuh Jamili ist am 20. Juli aus dem Kölner Zoo in die Wilhelma in Stuttgart gekommen.
Die vierjährige Okapi-Kuh Jamili ist am 20. Juli aus dem Kölner Zoo in die Wilhelma in Stuttgart gekommen. © Wilhelma Stuttgart / Inga Daurter

„Jamilis erste Nervosität am neuen Ort hat sich recht schnell gelegt. Sie ist ausgesprochen neugierig und aufgeschlossen. Wir gewöhnen sie langsam an das Außengehege, aber durch die Öffnung des Giraffenhauses haben die Besucher immer die Chance, sie drinnen oder draußen zu entdecken.“

Auf den Infektionsschutz muss allerdings weiterhin geachtet werden. Für das Giraffenhaus gelten eine Besucherzahl-Begrenzung, Kreisverkehr-Regelung und Maskenpflicht.

Solange sich die Pandemie-Lage nicht erkennbar entspannt hat, dürfen pro Tag maximal 6000 Personen die Wilhelma besuchen. Sie müssen sich für den Einlass auf eines von fünf Zeitfenstern festlegen. Eine Maskenpflicht ist notwendig in Gebäuden und im Freien in den Bereichen, wo viele Menschen zusammenkommen, wie etwa am Eingang zum Park oder zur Gastronomie.

Um die Gesundheit der seltenen Tiere zu schützen, müssen Besucher außerdem punktuell vor den Außengehegen von Raubtieren und Affen ein Mund-Nase-Schutz tragen. Bei diesen Gruppen von Tieren sei die Ansteckungsgefahr mit Corona medizinisch erwiesen.