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GameStop schließt etliche Filialen: Was wird aus dem Store im Milaneo Stuttgart?

Gamer
GameStop vertreibt Videospiele und -konsolen. Nun schließt das Unternehmen in Deutschland etliche Filialen. © pixabay.com/Olichel

Schlechte Nachrichten für Gamer: Der Videospielhändler GameStop schließt in Deutschland etliche Filialen. Auf der Facebook-Seite von GameStop Deutschland häufen sich Kommentare enttäuschter Kunden. Eine offizielle Stellungnahme des Unternehmens gibt es bislang nicht. Von den Schließungen sind auch Stores in der Region betroffen. Welche Filialen schließen müssen und wo Videospiel-Fans noch vor Ort einkaufen können.

GameStop im Carré Bad Cannstatt bereits geschlossen, Ludwigsburg soll folgen

Die GameStop-Filiale in Stuttgart-Bad Cannstatt ist zu. Schon zum Ende des letzten Jahres musste der Store im Einkaufszentrum Carré schließen. Das Ende ist auch für die Filiale im Einkaufszentrum Marstall in Ludwigsburg besiegelt. "Bis Ende April haben wir noch geöffnet", bestätigt ein Mitarbeiter. Zum 1. Mai 2023 bleibt die Filiale dauerhaft geschlossen. Pläne über einen etwaigen Räumungsverkauf gebe es noch nicht.

Bleibt der GameStop-Store im Milaneo in Stuttgart?

Muss auch die Filiale im Milaneo weichen? "Nein, wir sollen bleiben", bestätigt ein Mitarbeiter des Ladens im Stuttgarter Einkaufszentrum. Der Verkauf im Milaneo gehe "erstmal" weiter, "wir werden sehen, was noch passiert". Der GameStop in Leonberg müsse ebenfalls schließen, die Filiale in Sindelfingen sei bereits zu. Stammkunden aus Sindelfingen kämen bereits ins Milaneo, um nicht auf die gewohnte Beratung verzichten zu müssen.

Der Videospiel-Händler schreibt schon seit längerem rote Zahlen. Laut Quartalszahlen, die auf der GameStop-Webseite veröffentlicht wurden, musste das Unternehmen zuletzt einen Verlust von 94,7 Millionen US-Dollar verkraften.