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Großeinsatz wegen Gefahrstoff: Weiteres Fass gefunden

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Symbolfoto. © Gaby Schneider

Essingen. Nachdem mehrere beschädigte Fässer mit einem chemischen Gefahrstoff am Donnerstag einen Großeinsatz ausgelöst hatten, mussten mehrere Einsatzkräfte am Samstag erneut zu der Firma ausrücken. "Ein schädigendes Ereignis" trat laut Polizei aber nicht ein. Die 17 Verletzten konnten inzwischen alle die Krankenhäuser wieder verlassen. 



Die bisherigen Ermittlungen haben ergeben, dass das angelieferte Altmetall, in denen sich die Behältnisse mit dem Gefahrstoff befanden, von einem Unternehmen aus dem Raum Frankfurt angeliefert wurde. Auf welchem Weg die Fässer zu diesem Unternehmen gelangten, ist Gegenstand der weiteren Ermittlungen.

Im Zuge einer am Samstagnachmittag durchgeführten Nachsuche durch Mitarbeiter der Firma in Essingen, wurde ein weiteres relevantes, also viertes Behältnis, im Altmetall aufgefunden. Dieser Umstand rief erneut die Essinger sowie Aalener Feuerwehren auf den Plan, die mit sechs Fahrzeugen und knapp 30 Einsatzkräften anrückten. Vorsichtshalber wurden auch zwei Rettungswagenbesatzungen entsandt. Das Behältnis wurde von den Wehrkräften gesichert und wird wie die drei anderen am Donnerstag aufgefunden gefährlichen Behältnisse durch eine Spezialfirma vernichtet.