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Heißes Wochenende: Lorcher Bürgermeisterin warnt vor Überfüllung am Waldhäuser See

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Symbolbild. © Pixabay

Marita Funk, Bürgermeisterin von Lorch, wandte sich am Donnerstag (30.7.) auf Facebook mit einem Appell an die Gäste des Waldhäuser Sees. Mit Blick auf das erwartete heiße Wochenende bat sie alle Naherholungssuchende und Badebegeisterte, die geltenden Corona-Verordnungen nicht zu ignorien und sich an die allgemeinen Hygenieregeln zu halten. 

Seit Anfang Juni ist der Waldhäuser See ohne Zugangsbeschränkungen geöffnet. Allerdings, so weist Funk in ihrem Facebook-Eintrag hin, könnte dies nur solange der Fall bleiben, solange alle solidarisch und verantwortungsvoll handelten. "Sollten Sie anhand der abgestellten Fahrzeuge und der bereits am See verweilenden Personen sehen, dass die Mindestabstände nicht mehr einzuhalten sind, dann sehen Sie bitte dringend von einem Badebesuch ab. Helfen Sie mit, Seien Sie ein Vorbild!"

Seen wurden bereits gesperrt

Sonst sei man gezwungen, das Gewässer ingesamt zu sperren, führt die Bürgermeisterin weiter aus. Am Breitenauer See im Landkreis Heilbronn war genau dies eingetreten, nachdem sich an einem Juli-Wochenende viel zu viele Badegäste dort eingefunden hatten. Weil die geltenden Abstandsregelungen nicht mehr eingehalten werden, entschlossen sich die Anreinergemeinden Obersulm und Löwenstein, den See komplett zu sperren. 

Das  Wochende mit angekündigten hochsommerlichen Temperaturen sorgt auch bei einigen anderen Gemeinden mit Badeseen für Unruhe, wie beispielsweise in Kirchentellinsfurt oder am Titisee. Sperrungen sollen solange wie möglich vermieden werden, müssten aber in letzter Konsequenz erfolgen, um die Corona-Verordungen durchzusetzen. 

Andrang auch am Plüderhäuser See

Auch am Plüderhäuser See kommt es an heißen Wochenenden zu mehr Andrang, als es die Corona-Verordungen erlauben.  Nur 2000 Menschen dürfen sich derzeit aufgrund der Corona-Verordnung am See aufhalten. Seewart Martin Dannenhauer muss dann alle weiteren eintreffenden Badewilligen wieder wegschicken. An den beiden anderen Zugängen zum See auf der Remsseite stehen bereits Absperrungen. Eskaliert die Situation, könten diese mit Kabelbinder verschliossen werden. Die Ehrenamtlichen der Feuerwehr würden dann den Einlass kontrollieren.