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Hilfe für die Wilhelma Stuttgart: Immer mehr Patenschaften für Erdmännchen, Pinguine und Seelöwen

Patenschaft Wilhelma Stuttgart Seelöwen
Die Seelöwen-Weibchen Evi und Heaven buhlen um die Aufmerksamkeit von Wilhelma-Tierpflegerin Stefanie Waibel mit dem Futtereimer. © Wilhelma Stuttgart / Harald Knitter

Immer mehr Menschen übernehmen während der Corona-Krise Patenschaften für Tiere oder Pflanzen. Das teilte die Wilhelma Stuttgart in einer Pressemitteilung am Freitag (09.10.) mit, dem jährlichen Paten-Tag. Gegenüber dem Vorjahr ist die Zahl der Patinnen und Paten von 566 um fast ein Drittel auf 747 angestiegen. Vor allem während der achtwöchigen Schließung im Frühjahr zogen die Patenschaften stark an.

Die Erdmännchen sind die Publikumslieblinge

Durch die Patenschaften kamen in der vergangenen zwölf Monaten 145.500 Euro zusammen. Die Einzelbeträge reichen von 50 Euro für eine Fledermaus bis zu 4.000 Euro für einen Gorilla. Die drei Publikumslieblinge sind derzeit die Erdmännchen mit 116 Patenschaften, gefolgt von den Brillenpinguinen (37) und den Schneeeulen (27). Für die Seelöwin "Heaven" wurde die neueste Patenschaft abgeschlossen.

Das Geld fließe laut Wilhelma-Direktor Dr. Kölpin in bestimmte Projekte, die sonst in dieser Form nicht umsetzbar gewesen wären. Ein Teil ging in die Optimierung der Schneeleoparden-Anlage, die 2018 eröffnet wurde. Die Tiere fühlen sich da so wohl, dass das Zuchtpaar bereits zwei Jungtiere erfolgreich aufgezogen hat. Außerdem konnte dank der Spenden das Seelöwen-Becken bei seiner Sanierung einige Extras erhalten.