Stuttgart & Region

Hundehalter findet Leiche in einem Gartengrundstück in Bietigheim-Bissingen

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Symbolbild. © Pixabay (CC0 Public Domain)

Die Leiche eines 41-jährigen Mannes aus Vaihingen an der Enz hat ein Hundehalter gegen 7.15 Uhr am Samstagmorgen (15.08.) in einem Gartengrundstück an der Westendstraße in Bietigheim-Bissingen (Landkreis Ludwigsburg) entdeckt und die Polizei alarmiert.

Laut einem Bericht der Polizei, stellten Kriminalbeamte bei dem 41-Jährigen Spuren massiver Gewalteinwirkung fest. Bereits am Samstagmorgen richtete die Kriminalpolizei eine 30-köpfige Ermittlungsgruppe ein. Nach den bisherigen Erkenntnissen der Polizei hatte sich das Opfer am Freitagabend mit mehreren Personen, darunter ein 33-Jähriger und ein weiterer 41-Jähriger aus Bietigheim-Bissingen am Bietigheimer Bahnhof getroffen und ausgiebig Alkohol konsumiert. Im Verlauf des Abends gingen die Männer in den Garten, um das Zechgelage dort fortzusetzen. Zwischen dem Opfer und dem 33-Jährigen kam es laut Polizei aus noch nicht geklärter Ursache zum Streit, in dessen Verlauf der 41-Jährige über einen längeren Zeitraum immer wieder geschlagen worden ist.

41-Jähriger stirbt an seinen schweren Verletzungen

Als ein Teil der Gruppe das Gartengrundstück gegen Mitternacht verließ, blieben nur der 33-Jährige und der 41-Jährige mit dem zu diesem Zeitpunkt vermutlich bereits lebensgefährlich verletzten Opfer zurück. Kurze Zeit später gingen auch die beiden Männer und ließen den Schwerverletzten zurück, der daraufhin seinen Verletzungen erlag.

Tatverdächtiger in Justizvollzugsanstalt

Der 41-jährige Tatverdächtige wurde bereits am Samstagmorgen in Bietigheim-Bissingen, der zunächst flüchtige 33-Jährige am Samstagabend in Stuttgart festgenommen, erklärt die Polizei. Beide wurden auf Antrag der Staatsanwaltschaft Heilbronn einer Haftrichterin beim Amtsgericht Heilbronn vorgeführt. Während der 41-Jährige wieder auf freien Fuß gesetzt wurde, setzte die Haftrichterin den beantragten Haftbefehl gegen den 33-Jährigen in Vollzug und wies ihn in eine Justizvollzugsanstalt ein. Er habe die Tat in seiner kriminalpolizeilichen Vernehmung bereits eingeräumt. Ob sich weitere Personen aus der Gruppe durch ihr Verhalten strafbar gemacht haben könnten, müssen laut Polizei die weiteren Ermittlungen noch ergeben.