Stuttgart & Region

Illegaler Handel mit Hundewelpen

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Ein Beagle. (Symbolbild) © Ramona Adolf

Blaufelden.
In Blaufelden (Landkreis Schwäbisch Hall) sind am Donnerstag fünf Hundewelpen beschlagnahmt worden. Die Besitzer hatten die Tiere zu jung und ohne Tollwutimpfung aus Ungarn nach Deutschland gebracht. Dann hatten sie die Welpen im Internet zum Verkauf angeboten.

Ein Mitglied eines Tierschutzvereins im Raum München hatte das Veterinäramt Schwäbisch Hall auf das Angebot im Internet hingewiesen. Weil das Amt vermutete, dass es sich um illegalen Handel handeln könnte, wurden die Besitzer kontrolliert.

Welpen befinden sich nun in Quarantäne

Vor Ort fanden die Beamten fünf Beagle-Welpen. Die Überprüfung ergab, dass die Tiere zu jung und ohne die vorgeschriebene Tollwutimpfung illegal von Ungar nach Deutschland gebracht worden waren.

Die Jungtiere wurden in Verwahrung genommen und befinden sich nun in einem Tierheim in Quarantäne. Auf die Hundebesitzer kommen Anzeigen wegen Verstößen gegen das Tierschutzgesetz und das Tiergesundheitsgesetz zu.

Bei Hundekauf das Muttertier zeigen lassen

Das Veterinäramt weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass bei der Anschaffung eines Hundes Vorsicht geboten ist. Wer einen Hund kaufen möchte, sollte sich vorher genau über die Hundezucht und die Herkunft der Welpen informieren. Der Käufer sollte sich auf jeden Fall das Muttertier zeigen lassen. Wenn der Züchter das nicht ermöglicht, liege der Verdacht nahe, dass es sich bei den Welpen um einen illegalen Import aus dem Ausland handelt.