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Kürbis-Kunst: Mit einem Drachen aufs Siegertreppchen

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Die Gewinner des Riesenkürbis-Schnitzfestivals 2019 stehen fest. 1. Platz: Jeroen van de Vlag, Drachen © Martin Winterling
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Die Gewinner des Riesenkürbis-Schnitzfestivals 2019 stehen fest. 2. Platz: Coco, König der Löwen © Martin Winterling

Ludwigsburg.
Simba aus dem Disney-Film "Der König der Löwen" oder Sagengestalten wie Einhörner und Drachen - der Fantasie sind beim Riesenkürbis-Schnitzfestival in Ludwigsburg keine Grenzen gesetzt. Acht nationale und internationale Künstler haben am Sonntag aus den Kürbissen individuelle Skulpturen geschnitzt.
Die verwendeten Kürbisse waren in der vergangenen Woche bereits bei der Europameisterschaft im Kürbiswiegen angetreten. Sie bringen einer Sprecherin zufolge zwischen 300 und 400 Kilogramm auf die Waage. Dem Gemüse ging es nun mit Messern, Schabern und Schälern vor Publikum an die Kürbishaut. Halloween, ein vor allem in den USA gepflegter Brauch, hat dem Kürbis auch in europäischen Breiten zu einer wahren Renaissance verholfen. Schon vor rund 8000 Jahren von den Ureinwohnern Perus kultiviert, gibt es ihn in großer Formen- und Farbenvielfalt und unterschiedlichen Geschmacksrichtungen. Manche Sorten können Hunderte Kilogramm schwer werden, andere sind klein wie Mandarinen. Besonders prachtvolle Exemplare bringt der Speise- oder Riesenkürbis hervor. Kürbisse bestehen zu rund 90 Prozent aus Wasser, sind reich an Kalium und enthalten viele Vitamine.

Die Gewinner des Riesenkürbis-Schnitzfestivals 2019 stehen fest. Bei strahlendem Sonnenschein konnten die Besucher der Kürbisausstellung acht Künstler*innen über die Schulter schauen. Rund 2200 Stimmen wurden abgegeben und gewonnen haben:
1. Platz: Jeroen van de Vlag, Drachen.
2. Platz: Coco, König der Löwen.
3. Platz: Reimund Ühle: Meerjungfrau.
4. Platz (alle weiteren Teilnehmenden): Stanislav Bukhanov, Elefant; Galina Faletra, Olaf aus Frozen; Fergus Mulvany, Gesicht; Larissa Böhrkircher, Troll; Benoît Dutherage, Einhorn.
Die Kürbisse sind weiterhin auf der Ausstellung zu bewundern.