Stuttgart & Region

Lockerung der Maskenpflicht in der Wilhelma: Ab 8. Juni gilt wieder der normale Eintrittspreis

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Mit den Lockerungen der Corona-Restriktionen in der Wilhelma in Stuttgart können ab dem 8. Juni 2020 auch die Tiere im Amazonienhaus besucht werden, zum Beispiel die Brüllaffen-Familie mit ihrem Nachwuchs. © Wilhelma Stuttgart / Harald Knitter

Seit nunmehr drei Wochen ist die Wilhelma in Stuttgart wieder für Besucherinnen und Besucher geöffnet. Und die erste Bilanz nach der Corona-Zwangspause fällt gut aus: „Bisher haben den Park nach der Wiedereröffnung am 11. Mai fast 68.000 Menschen besucht“, sagt Wilhelma-Direktor Dr. Thomas Kölpin laut einer Pressemitteilung vom Mittwoch (03.06.). „Im Vorjahr waren es in dieser Zeit rund 110.000, aber unter den aktuellen Umständen können wir zufrieden sein. Denn alles läuft weitgehend reibungslos.“ Die Leitung des Zoologisch-Botanischen Gartens hat sich daher entschieden, ab dem 08. Juni ausgewählte Tierhäuser wieder zu öffnen und die Maskenpflicht unter freiem Himmel zu lockern. Die bisher durchgängige Maskenpflicht beschränkt sich künftig nur noch auf die Gebäude, stark frequentierte Bereiche im Freien und einige Außengehege.

Diese Attraktionen sind ab 08. Juni wieder offen für Besucher

So können ab dem 08. Juni das Aquarien- und Terrarienhaus, das Amazonienhaus, das Insektarium und das Menschenaffenhaus wieder besucht werden. Außerdem darf die Freiflugvoliere wieder betreten werden. Laut Mitteilung sind so wieder fast alle der rund 1200 Tierarten der Wilhelma entweder drinnen oder draußen zu beobachten.

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Im Insektarium warten Schmetterlinge und Flugfüchse auf Gäste. © Wilhelma Stuttgart / Harald Knitter

Ausnahmen sind lediglich die Vögel in den weiterhin geschlossenen Gewächshäusern und im Giraffenhaus, wo auch einige wenige Säugetiere leben, wie zum Beispiel die Wüstenfüchse. Bei den übrigen nicht-geöffneten Häusern verbringen die Tiere derzeit die meiste Zeit des Tages für die Gäste sichtbar in den Außengehegen.

Gästezahl pro Tag bleibt begrenzt

Um die Gebäude öffnen zu dürfen, sind laut Zoo-Direktor Kölpin Einbahnstraßenregeln, Begrenzungen der Personenzahl pro Haus und Maskenpflicht im Innern nötig. „Außerhalb muss dagegen ein Mund-Nasen-Schutz dann nur noch in Bereichen getragen werden, in denen mit Menschenansammlungen zu rechnen ist, etwa am Eingang oder bei der Gastronomie“, so Kölpin, „sowie vor Gehegen, bei denen eine Infektionsgefahr unserer Tiere nicht auszuschließen ist.“ Diese Bereiche und Gehege sind entsprechend ausgeschildert. Unverändert bleibt, dass sich alle auch in der Wilhelma an die vom Land vorgeschriebenen Abstandsregeln und Kontaktbeschränkungen halten müssen. Geschlossen bleiben daher Gebäude, in denen der Mindestabstand nicht ohne weiteres einzuhalten wäre. Das sind die historischen Gewächshäuser und das Maurische Landhaus. Auch das Streichelgehege bleibt vorerst aus Hygienegründen nur von außen zu betrachten.

Mit dem Start des zusätzlichen Angebots läuft zudem der Sondertarif zur Wiedereröffnung aus. Ab 8. Juni gilt wieder der normale Eintrittspreis. Die Gästezahl pro Tag bleibt begrenzt. Daher sind Eintrittskarten weiterhin nur online erhältlich. Auch Inhaberinnen und Inhaber von Jahreskarten und Fördervereinsmitglieder müssen vor jedem Besuch eine kostenlose Terminreservierung online vornehmen.

Wilhelma-Besuch unter Corona-Auflagen

  • Nach der vorsorglichen Schließung wegen der Corona-Pandemie darf die Wilhelma seit dem 11. Mai wieder öffnen. Aufgrund der notwendigen Infektionsschutz-Vorkehrungen gelten besondere Regelungen. Alle Informationen und Tickets für einen Zoo-Besuch unter Corona-Auflagen finden Sie hier.