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Missbrauch von Kindern in Kita: Ermittlungen abgeschlossen

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Symbolbild. © ZVW/Gabriel Habermann

Ludwigsburg. Die Ermittlungen zu den Missbrauchsfällen in einer Kindertagesstätte im Raum Ludwigsburg sind abgeschlossen. Ein 20-jähriger Auszubildender soll mehrere Kinder der Einrichtung sexuell missbraucht haben. Er sitzt derzeit in Untersuchungshaft.

Die Kriminalpolizei hat über 30 Zeugen befragt. Weiter wurde die umfangreiche Sammlung von Bild- und Videomaterial mit kinder- und jugendpornografischen Inhalten ausgewertet. Dem 20-Jährigen wird der sexuelle Missbrauch von Kindern in 13 Fällen, darunter fünf schwere Fälle, vorgeworfen. Außerdem werden ihm in sieben Fällen die Herstellung kinderpornografischer Schriften zur Last gelegt.

Die 16 betroffenen Kinder waren zum Tatzeitpunkt zwischen ein und drei Jahren alt. Anfang März hatte sich die Mutter eines betroffenen Mädchens an die Polizei gewandt. Nach einem Zeugenaufruf wandten sich weitere besorgte Eltern an die Polizei, deren Verdacht sich durch die Ermittlungen auch bestätigte. Es haben sich keine Anhaltspunkte dafür ergeben, dass der Tatverdächtige auch außerhalb seiner damaligen Ausbildungsstätte vergleichbare Straftaten begangen haben könnte.

Der Tatverdächtige wurde Anfang April festgenommen und befindet sich in Untersuchungshaft. Der Verdächtige schweigt zu den Vorfällen.