Stuttgart & Region

Nach Volksfest-Absage in Stuttgart: Das ist die geplante Alternative

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Symbolbild. © pixabay.com

Das Cannstatter Volksfest kann auch in diesem Jahr wegen der Corona‐Pandemie weder als Vollversion noch als Lightversion in Form eines kleineren Herbstfestes stattfinden. Stattdessen werden sich die Schausteller und Marktkaufleute von Juli bis September mit Ständen und Fahrgeschäften in der Stuttgarter Innenstadt präsentieren. Außerdem soll der Weihnachtsmarkt – wenn es das Infektionsgeschehen zulässt – bis einschließlich 30. Dezember 2021 verlängert werden. Dies will Oberbürgermeister Frank Nopper (CDU) dem Gemeinderat empfehlen.

Der OB verteidigte die Entscheidung: «Ich bin ein leidenschaftlicher Freund und Anhänger unseres Cannstatter Volksfestes», sagte er im Anschluss an ein mehrstündiges Gespräch mit den Betroffenen. «Aber leider lassen es die Rahmenbedingungen und Einschränkungen in Pandemiezeiten sowie die fehlende Planungssicherheit nicht zu, das Cannstatter Volksfest in diesem Jahr durchzuführen.»

Um den Schaustellern und Marktkaufleuten entgegen zu kommen, bietet ihnen die Stadt laut Mitteilung für den Zeitraum Juli bis September etwa 30 Standorte in der Innenstadt an, an denen sie ihre Stände und Fahrgeschäfte aufbauen können. Die Stadt will hierfür auch das Land gewinnen. «Mein Vorschlag ist es, die Stände um die Königin der Fahrgeschäfte, um ein Riesenrad, zu ergänzen», sagte Nopper.