Stuttgart & Region

Neue Ideen für Stuttgart Rosenstein gesucht: So kann man sich beteiligen

Kopie von Stuttgart 21
Eines Tages sollen die Kräne verschwinden und dann dort ein neuer Stadtteil entstehen. © Gabriel Habermann

In Stuttgart wird in den nächsten Jahrzehnten ein neuer Stadtteil entstehen. Wenn eines Tages das Bahnprojekt S21 ein Ende gefunden hat, sollen sich die freigewordenen Gleisflächen zu "Stuttgart Rosenstein" entwickeln. Die Planungen dazu laufen bereits. Jetzt werden konkrete Ideen für die Nutzungen des sogenannten Areals A3 gesucht, das künftig den Eingang zum neuen Stadtteil bilden soll. 

Neue Visitenkarte für Stuttgart: Wo das Areal A3 liegt

Es grenzt unmittelbar an die Lichtaugen des entstehenden Bahnhofs und soll an diesem zentralen Standort die neue Visitenkarte für die Landeshauptstadt werden. Der Verwaltungsausschuss hat in seiner Sitzung vom 26. April die Ausschreibung für die internationale Ideenfindung für das Areal A3 mehrheitlich beschlossen. Das teilte die Stadt mit.

Schrägluftbild - die Fläche A3 aus der Luft, Foto LHS, Stadtmessungsamt
Die Fläche A3 aus der Luft. © Stadtmessungsamt

In der Vergangenheit waren demnach in der Stadtverwaltung verschiedene Nutzungen für die Fläche im Gespräch, etwa als neues Zuhause für das Lindenmuseum in Verbindung mit dem Haus der Kulturen und ergänzenden Nutzungen. Der Siegerentwurf des internationalen offenen städtebaulichen Wettbewerbs Rosenstein schlug ein Kultur- und Kongresszentrum vor. Ein Konzerthaus wurde ebenfalls als mögliche Nutzung diskutiert. Mit der Ideenfindung soll nun aber noch einmal völlig frei nach geeigneten Nutzungen für das A3-Gebiet gesucht werden.

Ideenfindung bewusst niederschwellig und ohne enge Vorgaben gestaltet

Der Baustein A3 soll dabei ein Schlüsselort werden – aufgrund seiner zentralen Lage für die gesamte Stadt. "In der Ideenfindung soll es darum gehen, den öffentlichen Raum auf Stuttgarts bestgelegener Fläche neu zu denken und die Nutzung an die Bedürfnisse der Menschen anzupassen", heißt es aus dem Rathaus.

Die Ideenfindung soll bewusst niederschwellig und ohne enge Vorgaben gestaltet sein. Sie soll lokal und international beworben werden und sowohl Bürgerinnen und Bürgern als auch professionellen Akteuren offenstehen.

Eine Jury aus Politik und Stadtgesellschaft wird anschließend die Ideen diskutieren und prämieren. In der darauffolgenden Programmierung können die prämierten Ideen dann in ein konkretes Nutzungskonzept überführt werden.

Beteiligung zu Stuttgart Rosenstein ab 19. Mai am Schlossplatz

Ein erster Schritt der Ideenfindung ist die Beteiligung zu Stuttgart Rosenstein, die am 19. Mai am Schlossplatz eröffnet wird. Die Wanderausstellung zieht unter dem Motto „Unterwegs in die Zukunft“ durch verschiedene Stadtteile, um die Menschen über Stuttgart Rosenstein zu informieren und an der Diskussion über das Areal A3 zu beteiligen.

Alle Termine und weitere Informationen zur Ausstellung auf www.rosenstein-stuttgart.de/beteiligung.

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