Olgahospital in Stuttgart: Nikolaus-Aktion der Höhenrettung für kleine Patienten
Stuttgart. Alle Jahre wieder bringen mehrere Höhenretter der Feuerwehr Stuttgart unzählige Kinderaugen zum Leuchten, wenn sie sich als Nikolaus verkleidet vom Dach des Kinderkrankenhauses abseilen und anschließend Süßigkeiten verteilen. An Deutschlands größtem Kinderkrankenhaus, dem Olgahospital des Klinikums Stuttgart, war es am Nikolaustag (06.12.) wieder soweit.
Nikoläuse seilen sich aus rund 35 Metern Höhe ab
Es sind jedes Jahr beeindruckende Bilder für die kleinen Patienten: Als Nikoläuse verkleidete Feuerwehrmänner, Spezialisten der Stuttgarter Höhenrettungseinheit von der Feuer- und Rettungswache 5, seilen sich aus rund 35 Metern Höhe an der Fassade des Gebäudes ab. "Die Freude der Kinder bei der anschließenden Verteilung der Geschenke war groß", heißt es in einer Mitteilung der Feuerwehr Stuttgart. Die Geschenke kamen dabei in einer weihnachtlich dekorierten Rettungstrage angeschwebt, begleitet von einem weiteren Nikolaus.
Durch eine Kooperation des Klinikums Stuttgart und der Feuerwehr Stuttgart mit Unterstützung der "Olgäle-Stiftung für das kranke Kind e.V." wurde diese Aktion im Rahmen einer Ausbildungseinheit der Höhenretter ermöglicht. Die Nikolauskostüme stellte das Schauspielhaus Stuttgart zur Verfügung. Die Geschenke wurden durch die seit Jahren stattfindenden Schokoladenspenden der Rübezahl Schokoladen GmbH an die Olgäle-Stiftung ermöglicht.
Nikolaus-Aktion am Olgahospital in Stuttgart alles andere als ein Pflichttermin
Die ärztliche Leiterin des Zentrums für Kinder-, Jugend- und Frauenmedizin am Klinikum Stuttgart, PD Dr. Thekla von Kalle, lobt: "Wie jedes Jahr das absolute Highlight für unsere kleinen Patientinnen und Patienten und eine willkommene Abwechslung in der Vorweihnachtszeit. Mein herzlichster Dank gilt allen Beteiligten für dieses tolle Engagement, insbesondere den "Nikoläusen" der Höhenrettung.".
Auch für die Feuerwehrmänner ist die Nikolaus-Aktion am Olgahospital alles andere als ein Pflichttermin. Fabian Körner bestätigt: "Bei der Aktion in so viele leuchtende Kinderaugen schauen zu dürfen und den Kindern in ihrer schweren Zeit im Krankenhaus eine Freude bereiten zu können, ist für uns alle jedes Jahr aufs Neue ein tolles Erlebnis." Gleichzeitig ist die Aktion für die Höhenretter auch eine weitere Übung für den Ernstfall.



