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Ostalbkreis: Wohnhaus, Scheune & Heulager brennen, 120 Feuerwehrleute im Einsatz

Feuerwehr
Symbolfoto. © ZVW/Gaby Schneider

In Ruppertshofen-Steinenbach (Ostalbkreis) ist am Mittwoch (22.09.) ein Wohnhaus in Brand geraten. Wenige Minuten später griff das Feuer auf eine Scheune über. Die Löscharbeiten dauern (Stand 16 Uhr) noch immer an. Schon jetzt geht die Polizei von einem Schaden in Höhe von mindestens 500.000 Euro aus. Die Feuerwehr war mit 120 Kräften im Einsatz. Und auch die benachbarten Landwirte halfen bei der Brandbekämpfung.

Zwei Personen müssen ins Krankenhaus

Das Feuer war dem Polizeipräsidium Aalen gegen 13 Uhr gemeldet worden. Nur wenige Minuten später stand auch die Scheune daneben in Brand. Durch Funkenflug wurden zwei Heulager in etwa 80 Meter Entfernung ebenfalls entzündet. Die Feuerwehr war mit 23 Fahrzeugen der umliegenden Feuerwehren vor Ort.

Die Einsatzkräfte konnten verhindern, dass das Feuer auf weitere Gebäude übergriff. Zwei Personen mussten wegen einer Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus gebracht werden.

Technischer Defekt könnte Brandursache sein

Anfänglich kämpfte die Feuerwehr mit einem Wasserproblem. Doch die umliegenden Landwirte sprangen ein und konnten dieses vorrübergehend überbrücken.

Nach ersten Erkenntnissen könnte ein technischer Defekt an einer Photovoltaikanlage, die auf dem Scheunendach installiert war und deren Wechselrichter sich im Wohnhaus befanden, die Brandursache sein.

Großeinsatz für die umliegenden Feuerwehren

Im Einsatz waren die Feuerwehren aus Ruppertshofen, Spraitbach, Gschwend, Durlangen, Mutlangen, Eschach und Täferrot.