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Schwerer Lkw-Unfall im Kreis Esslingen: Ein Toter und mehrere Schwerverletzte

Erkenbrechtsweiler: Schwerer LKW Unfall - Rettungshubschrauber im Einsatz
Ein Mann wurde bei dem Unfall tödlich verletzt. © SDMG / Woelfl

In Erkenbrechtsweiler (Kreis Esslingen) sind am Dienstag (30.07.) zwei Lkw zusammengestoßen. Ein 62 Jahre alter Mann kam bei dem Unfall ums Leben. Vier weitere Personen wurden schwer verletzt. Kinder, die den Unfall beobachtet hatten, wurden im Anschluss im Rathaus psychologisch betreut.

Mann fährt mit Muldenkipper in abgesperrte Baustelle

Laut eines Sprechers des zuständigen Polizeipräsidiums in Reutlingen ging der Notruf gegen 11.50 Uhr ein. Der 62-Jährige war mit einem mit Erdaushub beladenem Muldenkipper unterwegs gewesen. Laut Pressemitteilung der Polizei war der Fahrer vor einer Baustelle nicht wie ausgeschildert abgebogen, sondern geradeaus weiter in die abgesperrte Baustelle gefahren. Der Muldenkipper prallte frontal gegen einen Sattelzug-Kipper. Dessen Fahrer (63) war gerade mit Arbeiten an einer dahinter stehenden Teermaschine beschäftigt gewesen.

Fahrer verstirbt noch an der Unfallstelle

Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Sattelzug gegen die Teermaschine gedrückt. Die beiden tonnenschweren Fahrzeuge wurden mehrere Meter nach hinten geschoben. Der Fahrer des Muldenkippers wurde in seinem Fahrzeug eingeklemmt und so schwer verletzt, dass er noch an der Unfallstelle verstarb. Der Fahrer des Teerlastzugs, der sich im Fahrzeug befand, wurde schwer verletzt. Drei Arbeiter im Alter von 26, 37 und 53 Jahren, die gerade Asphaltierungsarbeiten durchführten, wurden ebenfalls mit schweren Verletzungen in umgliegende Krankenhäuser gebracht.

Rettungshubschrauber und Polizeihubschrauber im Einsatz

Feuerwehr, Rettungsdienst, Notarzt und ein Rettungshubschrauber waren im Einsatz, ebenso ein Polizeihubschrauber, wie ein Polizeisprecher mitteilte. Der entstandene Sachschaden wird auf mindestens 300.000 Euro geschätzt. Die Bergung der Teermaschine und der beiden Lastwagen, für die spezielle Bergungsfahrzeuge nötig sind, dauerte am frühen Dienstagabend noch an.

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