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Schwerer Verkehrsunfall auf der A 81 bei Ludwigsburg-Nord: Zwei Autos überschlagen sich, sechs Verletzte

Freiberg a.N.: Schwerer Verkehrsunfall auf der A81 - 2 Fahrzeuge ueberschlagen sich, mehrere Verletzte
Auf der A 81 bildete sich nach dem schweren Verkehrsunfall ein kilometerlanger Stau in Fahrtrichtung Stuttgart. © SDMG / Hemmann

Auf der A 81in Richtung Stuttgart hat sich am Sonntagnachmittag (06.09.) zwischen den Anschlussstellen Pleidelsheim und Ludwigsburg-Nord ein schwerer Verkehrsunfall mit sechs verletzten Personen ereignet. Laut Polizeibericht befuhr eine 20-jährige Opel-Fahrerin gegen 13.30 Uhr die rechte Spur, als sie aus bislang unbekannter Ursache die Kontrolle über ihr Fahrzeug verlor. Dabei kam die junge Frau auf die mittlere Fahrspur und kollidierte dort mit dem Mercedes eines 59-Jährigen.

Durch den Zusammenstoß wurde der Mercedes des 59-Jährigen auf den Nissan einer 26-Jährigen geschleudert, die zu diesem Zeitpunkt auf der linken Spur unterwegs war. Der Mercedes und der Nissan überschlugen sich laut Polizeibericht mehrfach und prallten auf den Fahrbahnteiler aus Beton. Der Nissan kam anschließend auf der Seite zum Liegen.

Die 20-jährige Unfallverursacherin wurde in ihrem Opel leicht verletzt, im Mercedes wurden der 59-jährige Fahrer leicht und seine 58-jährige Beifahrerin schwer verletzt. Im Nissan wurden die 26-jährige Fahrerin sowie die 14- und 18-jährigen Mitfahrerinnen ebenfalls leicht verletzt. Alle beteiligten Fahrzeuge waren im Anschluss nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden, der Sachschaden beläuft sich auf rund 45.000 Euro.

Aufgrund des schweren Verkehrsunfalls entstand ein kilometerlanger Stau, der zeitweise bis zur Anschlussstelle Mundelsheim reichte. Zur Versorgung der verletzten Personen waren fünf Rettungswagen, ein Krankentransportwagen sowie ein Notarzt vor Ort. Zur Bergung der Fahrzeuge waren an der Unfallstelle die Feuerwehren der Gemeinde Pleidelsheim und der Stadt Freiberg mit insgesamt vier Fahrzeugen und 20 Einsatzkräften eingesetzt. Zur Unfallaufnahme waren vier Streifenwagenbesatzungen des Polizeipräsidiums Ludwigsburg im Einsatz.