Stuttgart & Region

Schwerer Unfall in Stuttgart: Ferrari-Fahrer verliert Kontrolle und kracht in Feinstaub-Filter

Stuttgart Ost: Schwerer Verkehrsunfall mit ohem Sachschaden
Nach ersten Schätzungen entstand ein Schaden von über 160.000 Euro. © 7aktuell.de | Andreas Werner

Über 160.000 Euro Schaden, insgesamt sechs verletzte Personen - darunter ein Baby - und ein zerstörter Feinstaub-Filter: Ein 28 Jahre alter Ferrari-Fahrer hat am Sonntagabend (19.07.) in Stuttgart-Ost die Kontrolle über seinen Wagen verloren und so einen schweren Verkehrsunfall verursacht.

Wie die Polizei am Montag mitteilte, war der 28-Jährige mit seinem Sportwagen gegen 22 Uhr auf der Straße Am Neckartor in Richtung Bad Cannstatt unterwegs. Nachdem die Ampel auf Höhe der Heilmannstraße auf Grün umschaltete, fuhr er auf dem mittleren Fahrstreifen los und verlor dabei offenbar die Kontrolle über sein Auto.

Laut Polizeibericht stieß er zunächst auf den vor ihm fahrenden Honda eines 25-Jährigen, der durch den Aufprall ins Schleudern geriet, nach rechts von der Fahrbahn abkam und im Bereich einer Tankstelle auf einer Verkehrsinsel liegenblieb.

Nach dem Aufprall mit dem Honda geriet der Ferrari nach links und fuhr einen Feinstaub-Filter, einen sogenannten Filter-Cube, um, der wiederum auf die Gegenfahrbahn geschleudert wurde. In der Folge schleuderte der Ferrari zurück auf die Fahrbahn und stieß mit dem Citroen eines 52-Jährigen zusammen, der in Richtung Bad Cannstatt unterwegs war.

Über 160.000 Euro Sachschaden

Sowohl der Ferrari-Fahrer, als auch der 25-Jährige Honda-Fahrer und seine 22-Jährige Beifahrerin erlitten leichte Verletzungen. Der 52 Jahre alte Citroen-Fahrer sowie seine 26 Jahre alte Mitfahrerin und ein einjähriger Junge erlitten ebenfalls leichte Verletzungen.

Rettungskräfte kümmerten sich um die Verletzten und brachten sie vorsorglich in ein Krankenhaus. Bei der Unfallaufnahme stellten die Beamten fest, dass der 28-Jährige offenbar unter Alkoholeinwirkung stand. Er musste eine Blutprobe abgeben, sein Führerschein wurde beschlagnahmt. Nach ersten Schätzungen entstand ein Schaden von über 160.000 Euro