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Sexuelle Übergriffe: „Wir raten nicht zur Anzeige“ - Beraterin kritisiert Justiz

Nur wenige Frauen zeigen sexuelle Übergriffe an, oft aus Angst vor belastenden Prozessen (Symbolfoto).
Nur wenige Frauen zeigen sexuelle Übergriffe an, oft aus Angst vor belastenden Prozessen (Symbolfoto). © Unsplash/Nadine E

Stuttgart. N ur drei Prozent der Frauen erstatten Anzeige nach einem sexuellen Übergriff. Das geht aus einer jüngst veröffentlichten Dunkelfeldstudie im Auftrag der Bundesregierung zum Thema Gewalt in Deutschland hervor. Für Tabea Konrad vom Frauenberatungs- und Therapiezentrum Stuttgart e.V. (Fetz) ist das keine Überraschung. Sie hat großes Verständnis für Frauen, die sich gegen eine Anzeige entscheiden - und fordert stattdessen Veränderungen im Umgang mit Strafverfahren.