Stuttgart & Region

SSB-Mitarbeiter streiken ab Dienstag (20.10.): Was das für Pendler rund um Stuttgart bedeutet

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Symbolbild. © ZVW/Martin Winterling

Die Gewerkschaft Verdi hat die Werkstatt-Mitarbeiter der Stuttgarter Straßenbahn AG (SSB) zu einem Warnstreik am Dienstag (20.10.) und MIttwoch (21.10.) aufgerufen. Da diese Mitarbeiter für die technische Sicherheit und Infrastruktur der Fahrzeuge verantwortlich sind, bedeutet das einen großen Einschnitt in den Bus- und Stadtbahnbetrieb.

Wie der Verkehrs- und Vertriebsverbund Stuttgart (VVS) erklärt, will die SSB angesichts der aktuellen Corona-Lage volle Busse und Bahnen vermeiden. Gleichzeitig müsse aber auch die technische Sicherheit gewährleistet sein.

Am Dienstag rücken alle Stadtbahnen und Busse aus und fahren nach Fahrplan. Am Mittwoch rücken alle dann noch verfügbaren Stadtbahnen aus und erfüllen den Stadtfahrplan so umfangreich wie möglich. Busse fahren am Mittwoch nicht mehr, da sie nach gesetzlicher Vorgabe nach dem Einrücken ins Depot ihre Betriebsfreigabe verlieren. Nur nach einer Wartung durch das zum Streik aufgerufene Personal dürften die Busse wieder ausrücken.

Fahrtausfälle sind zu erwarten

Auf einzelnen Linien der SSB fahren Busse von Auftragsunternehmen, die nicht vom Streik betroffen sind. Vollständig fahren die Linien 53, 54, 58, 60, 64, 66,73 und 90.

An beiden Warnstreiktagen und auch an den darauffolgenden Tagen sind laut VVS Fahrtausfälle durch nicht reparierte Fahrzeuge zu erwarten. Am Dienstag und Mittwoch aufgelaufene Störungen können erst ab Donnerstag bearbeitet werden. "Die Alternative wäre gewesen, dass an beiden Warnstreiktagen kein Betrieb stattfindet." An den beiden Warnstreiktagen können die Fahrzeuge nicht gereinigt werden, die Desinfektion der Fahrzeuge sei jedoch sichergestellt, so der VVS.