Stuttgart & Region

Update: Amok-Alarm offenbar versehentlich ausgelöst

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Amok-Alarm in Stuttgarter Volkshochschule am Rotebühlplatz - Großeinsatz der Polizei © www.7aktuell.de | Jens Pusch
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Amok-Alarm in Stuttgarter Volkshochschule am Rotebühlplatz - Großeinsatz der Polizei © www.7aktuell.de | Jens Pusch
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Amok-Alarm in Stuttgarter Volkshochschule am Rotebühlplatz - Großeinsatz der Polizei © www.7aktuell.de | Jens Pusch
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Amok-Alarm in Stuttgarter Volkshochschule am Rotebühlplatz - Großeinsatz der Polizei © www.7aktuell.de | Jens Pusch
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Amok-Alarm in Stuttgarter Volkshochschule am Rotebühlplatz - Großeinsatz der Polizei © www.7aktuell.de | Jens Pusch
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Amok-Alarm in Stuttgarter Volkshochschule am Rotebühlplatz - Großeinsatz der Polizei © www.7aktuell.de | Jens Pusch
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Amok-Alarm in Stuttgarter Volkshochschule am Rotebühlplatz - Großeinsatz der Polizei © www.7aktuell.de | Jens Pusch

Stuttgart.
Ein falscher Amok-Alarm hat am Montagabend für einen Polizei-Großeinsatz gesorgt. Im Treffpunkt Rotebühlplatz, der Hauptniederlassung der Volkshochschule (VHS) in der Innenstadt, schrillte gegen 19 Uhr die offenbar erst am selben Tag installierte Alarmanlage. Die Teilnehmer mehrerer Kurse, so die Polizei, schlossen sich daraufhin wie vorgesehen in den Schulungsräumen ein.

Beamte durchsuchten das komplette Gebäude und fanden keine Hinweise auf eine Gefährdungslage. Ob eine Fehlfunktion der Auslöser für den Alarm war oder eine Person versehentlich den Alarmknopf gedrückt hatte, muss noch ermittelt werden. Die evakuierten Personen werden von Fachkräften psychologisch betreut.

Die Stuttgarter Straßenbahnen AG stellte Busse zur Verfügung. Die Polizei ist mit mehreren Dutzend Beamten, die zum Teil mit Schutzbekleidung ausgestattet sind, im Einsatz. Die Evakuierungsmaßnahmen dauerten noch Stunden später an. Rund um den Rotebühlplatz kam es durch den Polizeieinsatz zu  erheblichen Verkehrsbehinderungen.

Update

Der Amokalarm, der am Montagabend (06.02.2017) in einer Bildungseinrichtung am Rotebühlplatz ausgelöst wurde, ist offenbar versehentlich durch eine Person ausgelöst worden, die ersten Ermittlungen zufolge versucht hatte, einen Brandmelder auszuschalten.

Dieser war durch die Wasserdampfwolke einer Spülmaschine ausgelöst worden. Dabei hatte die Frau offensichtlich versehentlich den Alarmknopf an der Bedienkonsole betätigt. Eine Überprüfung durch einen Techniker am Dienstagvormittag (07.02.2017) bestätigte eine manuelle Auslösung als Ursache.

Ob die Frau, die sich berechtigt in der Bildungseinrichtung aufhielt, für die Einsatzkosten aufkommen muss, wird geprüft. Insgesamt waren rund 130 Polizeibeamtinnen und -beamte im Einsatz, dazu Rettungskräfte, Feuerwehr und Kriseninterventionskräfte für die Betreuung. Ersten Schätzungen zufolge hatten rund 300 Personen die Bildungseinrichtung bei Alarmauslösung verlassen. Die Beamten brachten nach der Sicherung des Gebäudes rund 150 Personen ins Freie, die sich in den Räumlichkeiten eingeschlossen hatten.