Stuttgart & Region

Waldbrandgefahr: Stadt Stuttgart sperrt alle öffentlichen Grillstellen

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Symbolbild. © pixabay (CC0 Public Domain)

Hohe Temperaturen und extrem wenige Niederschläge haben in den vergangenen Wochen die Waldbrandgefahr in und um Stuttgart stark ansteigen lassen. In den kommenden Tagen wird von der Feuerwehr die Waldbrandstufe 5 erwartet: Das bedeutet „sehr hohe Gefahr“. 

Daher sperrt das Garten-, Friedhofs- und Forstamt (GFF) der Landeshauptstadt bis auf Weiteres alle öffentlichen Grillstellen. Sobald der Witterungsverlauf es zulässt, werden die Grillstellen wieder geöffnet, teilte die Stadt am Donnerstagmittag (30.07.) in einer Pressemitteilung mit.

Rauchverbot im Wald von März bis einschließlich Oktober

Ein Feuer im Wald könne schon durch die Glasscherben einer weggeworfenen Flasche verursacht werden, warnt die Verwaltung. "Ebenso verheerend wirken unachtsam weggeworfene Zigaretten, aber auch Funkenflug kann schnell ein Feuer verursachen."

Dr. Matthias Holzmann, der Leiter der Abteilung Forsten und Service-Betriebe beim GFF, erklärt: „Im Wald gilt deshalb ein generelles Rauchverbot von März bis einschließlich Oktober. Auch das Feuermachen im Wald ist grundsätzlich verboten. Eine Ausnahme bilden normalerweise die offiziellen, eingefassten Feuerstellen auf den Grillplätzen der Stadt Stuttgart – im Stadtwald und in den Grünanlagen. Die hohe Waldbrandgefahr macht aktuell aber eine Sperrung dieser Anlagen zwingend erforderlich.“

Feuerwehr warnt vor dramatischen Folgen

Die Feuerwehr appelliert eindringlich an die Bevölkerung, sich an die Regeln zu halten. Dr. Georg Belge, der Leiter der Branddirektion, sagt: „Die Folgen einer Missachtung können dramatisch sein. Zur Brandbekämpfung werden enorme Ressourcen an Personal und Material benötigt und die Tier- und Pflanzenwelt erleidet erhebliche Schäden. Durch einen verantwortungsvollen Umgang mit der Natur lassen sich solche Brände vermeiden.“