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Wilhelma Stuttgart: Corona-Lockerungen ab 1. Juli - alle Tiere wieder zu sehen

Wilhelma Stuttgart Wüstenfuchs
Durch die Corona-Lockerungen in der Wilhelma Stuttgart kann dieser kleine Wüstenfuchs wieder in seinem Zuhause besucht werden. © Wilhelma Stuttgart

Die Wilhelma in Stuttgart lockert ihre Corona-Beschränkungen weiter: Ab dem 1. Juli öffnet sie ihre Gewächshäuser und das Affenhaus. Damit sind zum ersten Mal nach acht Monaten wieder alle rund 1.200 Tierarten und 8.500 Pflanzenarten des Zoologisch-Botanischen Gartens für die Gäste zu sehen.

Raubkatzen, Elefanten und Nashörner sind weiter nur im Gehege zu sehen

Nachdem bereits Mitte Juni die großen Tierhäuser wieder öffnen durfte, macht die Wilhelma damit weitere Angebote für die Besucher zugänglich. Im Giraffenhaus sind zum Beispiel weitere Tierarten aus Afrika zu sehen, etwa beliebte Säugetiere wie die Wüstenfüchse und Kurzohrrüsselspringer sowie bemerkenswerte Vögel wie die Kongopfauen und die Von der Decken-Tokos. Auch das Okapi-Kalb Laluk, das im April ein Jahr alt wurde, kann man hier besuchen. 

Geschlossen sind damit nur noch wenige Häuser, deren Bewohner im Sommer meist draußen zu sehen sind: nämlich von Raubkatzen, Elefanten, Nashorn, Tapire, Hirscheber sowie Gibbons und Haubenlanguren. In diesen Häusern leben keine Begleit-Tierarten ohne Außengehege.

Ticket-Tageslimit auf 7.000 erhöht - Schnelltest-Pflicht in Restaurants entfällt

Als Corona-Auflagen bleibt die Pflicht zum Online-Ticket mit Einlasszeitfenster bestehen. Das Tageslimit konnte jedoch auf 7000 angehoben werden. Eine Maske ist nur noch in Gebäuden und an stark frequentierten Engpässen (wie dem Eingangsbereich) zu tragen. Außerdem muss ein Mund-Nasen-Schutz vor gekennzeichneten Außengehegen von Tierarten, die nachweislich einer Ansteckungsgefahr mit COVID-19 durch Menschen ausgesetzt sind, getragen werden. Hier trifft es in erster Linie die Affen und Raubtiere. Zudem entfällt die Schnelltest-Pflicht nun auch für die Restaurants.