Stuttgart & Region

Wilhelma Stuttgart: Ferienprogramm startet am Freitag (05.08.)

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Die vielfältige Verwertung tropischer Nutzpflanzen ist am Aktionsstand kennen zu lernen.
Die vielfältige Verwertung tropischer Nutzpflanzen ist am Aktionsstand kennen zu lernen. © Wilhelma Stuttgart
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Die vielfältige Verwertung tropischer Nutzpflanzen ist am Aktionsstand kennen zu lernen.
Die vielfältige Verwertung tropischer Nutzpflanzen ist am Aktionsstand kennen zu lernen. © Wilhelma Stuttgart

Am Freitag (05.08.) hat das Ferienprogramm „Wilder Sommer in der Wilhelma“ der Wilhelmaschule gestartet. Vier Themenwochen sorgen für lehrreiche Abwechslung in der schulfreien Zeit. Das teilte die Wilhelma Stuttgart am Freitag (05.08.) mit. Das Sommerferienprogramm ist im regulären Eintrittspreis inbegriffen.

Vier Themenwochen bis zum 26. August

Mit spannenden Exponaten aus der Tier- und Pflanzenwelt lockt das pädagogische Team des Zoologisch-Botanischen Gartens in Stuttgart Kinder und Erwachsene zum Aktionszelt neben dem Maurischen Landhaus. In den nächsten Wochen stehen jeweils montags bis freitags von 11 bis 17 Uhr verschiedene Themen im Mittelpunkt, die unsere Flora und Fauna begreifbar machen.

Im Zeichen tropischer Nutzpflanzen steht die Woche vom 8. bis 12. August. Kaffee kennen wohl heutzutage alle. Doch wer weiß auch, wie ein Kaffeestrauch aussieht und dass dessen Bohnen aus Kirschen kommen? Oder welche Bestandteile von Bananenstaude und Kokospalme außer den Früchten verarbeitet werden? Vom 15. bis zum 19. August dreht sich alles um die faszinierende Welt der Fische. Hier gibt die Wilhelmaschule Einblick in den extrem vielseitigen Lebensraum „Wasser“ und macht besser verständlich, was im Aquarium der Wilhelma mit seinen 700 Arten von Fischen sowie Amphibien und Wirbellosen zu beobachten ist. 

Den Abschluss bilden die Reptilien und Amphibien in der Woche vom 22. bis 26. August. Der „Bauplan“ von Reptilien ist so erfolgreich, dass er zum Teil schon seit Millionen Jahren unverändert ist. Trotzdem sind sie sehr modern: Immerhin „tanken“ sie Solarenergie, um ihre Körpertemperatur zu regulieren. Interessierte können sich am Aktionsstand die abgestreifte Haut einer Schlange ertasten und den Panzer einer Schildkröte erkunden. Ihre Schuppen schützen Reptilien vor extremer Hitze, so dass sie auch in Wüsten überleben. Frösche und Molche etwa sind perfekt an feuchte Biotope angepasst. Über ihre dünne, wasserdurchlässige Haut decken sie nicht nur ihren Flüssigkeitsbedarf, sondern unterstützen auch ihre Atmung. So haben sich Reptilien und Amphibien für unterschiedliche Lebensräume optimiert.

Freikarten für Wilhelma zu gewinnen

Dazu gibt es wöchentliche Malwettbewerbe: Sechs- bis zwölfjährige Kinder dürfen dabei ihre Lieblingstiere und -pflanzen aus dem Kreis der jeweils präsentierten Arten in ihrem natürlichen Lebensraum malen. Zu gewinnen gibt es Freikarten für die Wilhelma.

Darüber hinaus wird vor Ort wöchentlich ein anderes Artenschutz-Projekt präsentiert, das die Wilhelma und ihr Förderverein unterstützen. Viele Tierarten sind in der Natur stark gefährdet, sogar vom Aussterben bedroht. Um dieser Entwicklung entgegenzuwirken, finanziert die Wilhelma nicht nur Artenschutzprojekte, sondern klärt über die Arbeit vor Ort auf und gibt den Artenschützern eine Plattform, um auf ihre Ansätze aufmerksam zu machen.