Stuttgart & Region

Wilhelma Stuttgart: Große Freude über Nachwuchs bei seltenen Dscheladas und Mähnenspringern

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Sieben Jungtiere der Dscheladas sind auf der Felsenanlage der Wilhelma in Stuttgart zu sehen. Sie wurden von Ende Februar bis Ende April 2021 geboren. © Wilhelma Stuttgart / Harald Knitter
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Anfangs tragen die Dschelada-Mütter ihre Neugeborenen unter dem Bauch. Wenn die Jungtiere älter werden, reiten sie auch mal auf dem Rücken, wie hier in der Wilhelma in Stuttgart. © Wilhelma Stuttgart / Harald Knitter
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Umgeben von erwachsenen Dscheladas wirken die wenige Wochen alten Jungtiere in der Wilhelma in Stuttgart winzig. © Wilhelma Stuttgart / Harald Knitter
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Wenn die Mütter über Stock und Stein klettern, brauchen sie ihre Hände und Füße. Da müssen die Jungtiere der Dscheladas in der Wilhelma in Stuttgart sich gut festhalten, um nicht herunterzufallen.. © Wilhelma Stuttgart / Harald Knitter
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Je aktiver die jungen Dscheladas werden, umso besser müssen die Mütter auf die Jungtiere in der Wilhelma in Stuttgart Acht geben. © Wilhelma Stuttgart / Harald Knitter
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Im April sind auf der Felsenanlage in der Wilhelma in Stuttgart zwei Lämmer der Mähnenspringer geboren worden. © Wilhelma Stuttgart / Harald Knitter
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Die Dscheladas betrachten interessiert das Lamm der Mähnenspringer auf der Felsenanlage in der Wilhelma in Stuttgart. © Wilhelma Stuttgart / Harald Knitter

Bei den Dschelada-Affen und Mähnenspringern in der Wilhelma hat es Nachwuchs gegeben. Das gibt die Wilhelma in Stuttgart in einer Pressemitteilung am Mittwoch (12.05.) bekannt. Gleich sieben neue Mitglieder sind von Ende Februar bis Ende April zu der 22-köpfigen Dschelada-Bande hinzugekommen. Damit wächst die Truppe um ein Drittel von 22 auf 29 Tiere. Bei den Mähnenspringern, einer im nördlichen Afrika beheimateten Ziegenart, gab es im April zwei Geburten. Mit den beiden Lämmern ist die Ziegen-Sippe nun auf 19 angestiegen.

Bei den Dscheladas hat der Wechsel der Haremschefs vom vergangenen Sommer jetzt das erste Mal Frucht getragen. Ihre beiden Vorgänger hatten als Zuchtmänner in der Wilhelma seit 2014 zahlreiche Kinder hinterlassen. Mittlerweile sind sie in andere Zoos weitergezogen: Haryon, eines der beiden Zuchtmänner, ist nun im Yorkshire Wildlife Park in England; Hope, das andere Männchen, im Zoologischen Garten in der Zitadelle von Besançon in Ostfrankreich. Ihre Nachfolger Achim und Johann kamen aus dem NaturZoo im westfälischen Rheine.

Die Dschelada-Affenart wird laut Wilhelma Stuttgart in der Natur immer seltener. Ihr geschätzter Wildbestand von 200000 Tieren geht seit den 1970er Jahren zurück – nicht zuletzt wegen der immer häufigeren Dürren in der Region am Horn von Afrika.