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Wilhelma verlost Begegnung mit Nashörnern

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Die Organisation "Save the Rhino International" fördert den Schutz der Nashörner weltweit. © Ramona Adolf

Stuttgart.
Einmal einem echten Nashorn begegnen. Wer sich diesen Traum erfüllen will, muss nicht auf Safari gehen sondern einfach nur in die Wilhelma. Dort kann zwar jeder die Nashörner sehen, ihnen so richtig gegenübertreten darf am Ende aber nur ein glücklicher Gewinner. Die Wilhlma verlost zum Tag des Nashorns eine exklusive Begegnung, ganz nah bei den Tieren.

Die Verlosung findet im Rahmen des Internationalen Tags des Nashorns am Freitag, den 22. September statt. Der Tag soll darauf aufmerksam machen, dass Nashörner hochbedroht sind. Nicht nur wird der natürliche Lebensraum der Tiere zerstört. Sie werden außerdem nach wie vor gejagt, weil dem Pulver aus zerriebenem Nashorn eine Wunderwirkung nachgesagt wird. Ob die Tiere überleben, hängt von strengen Schutzmaßnahmen ab. Wie jeder Einzelne helfen kann, die Tiere zu schützen, darüber informiert die Wilhelma am Freitag.

Besucher-Zeichnungen werden auf Taschen und T-Shirts gedruckt

Von 11 bis 16 Uhr gibt es einen Aktionsstand vor dem Nashornhaus, in Sichtweite von Sani und Bruno, den beiden Panzernashörnern, die in der Wilhelma leben. Die pädagogischen Mitarbeiter der Wilhelmaschule stellen Projekte vor, die den Nashornschutz in der Wildnis unterstützen. Um künftig noch stärker für den Schutz der Nashörner zu werben, bittet die Wilhelma die Teilnehmer vor Ort, Nashörner zu zeichnen: frei und kreativ – ganz nach dem eigenen Geschmack. Mit den kleinen Kunstwerken sollen Taschen, T-Shirts oder andere Produkte bedruckt und zugunsten von Schutzprojekten verkauft werden. Jeder, der eine Zeichnung beisteuert, nimmt an der Verlosung der exklusiven Nashorn-Begegnung teil. Ein solches Treffen gibt es nicht zu buchen. Wer nicht zeichnen möchte, kann Lose kaufen und bei einer Lotterie mitmachen, bei der es eine Reihe anderer Preise zum Nashorn-Thema zu gewinnen gibt. Der Erlös der Lotterie geht an die Initiative „Save the Rhino International“.