VfB Stuttgart

Sven Mislintat verteidigt Silas Wamangituka: „Ich finde es maximal grenzwertig, was dem Jungen da vorgeworfen wird“

Sven Mislintat
Sven Mislintat. Foto: Marijan Murat/dpa/Archivbild © Marijan Murat

Sportdirektor Sven Mislintat vom VfB Stuttgart hat seinen in die Kritik geratenen Stürmer Silas Wamangituka vehement verteidigt. «Ich finde es maximal grenzwertig, was dem Jungen da vorgeworfen wird», sagte der 48-Jährige am Montag (07.12.).

Wamangituka hatte sich vor seinem zweiten Treffer beim 2:1 (1:0) der Schwaben bei Werder Bremen am Sonntag freistehend vor dem leeren Tor aufreizend viel Zeit gelassen, bevor er den Ball über die Linie schoss.

Bremens Stürmer Davie Selke beschwerte sich daraufhin noch auf dem Platz bei Wamangituka und nannte die Szene hinterher «respektlos». Auch in den sozialen Medien gab es reichlich Kritik für Stuttgarts Matchwinner.

«Wir können mal die Kirche im Dorf lassen»

«Ich kann komplett nachvollziehen, dass die Bremer das nicht super fanden», sagte Mislintat. Er betonte aber auch: «Wir können mal die Kirche im Dorf lassen. Er hat das Ding nicht viermal hoch gehalten, keinen Fallrückzieher auf der Linie gemacht, keinen Moonwalk gemacht oder sonst was. Aus der Nummer wird viel zu viel gemacht.»

Zur Kritik von Werders Selke sagte der VfB-Sportdirektor: «Ich finde Davies Reaktion auf dem Spielfeld in Ordnung. Nach dem Spiel, mit etwas Abstand und wenn der Puls runtergekühlt ist, kann er meiner Meinung nach etwas andere Aussagen treffen.»

Wie Wamangituka reagiert

Wamangituka selbst hat sich inzwischen via Instagram für die Aktion entschuldigt. «Ich habe in jeder Phase des Spiels Respekt vor dem Gegner. Bei meinem zweiten Tor wollte ich für meine Mannschaft in diesem wichtigen Spiel Zeit gewinnen», schrieb der Kongolese. «Auf keinen Fall wollte ich den Bremer Torhüter und meinen Gegenspieler provozieren.»

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