Bestattungen Duhm
Abschied im Einklang mit der Natur
Ein Sarg aus Pilzen – natürlich und vergänglich
Mit dem „Living Cocoon“ der Firma Loop hält nach Information von Tamara Vöth, Geschäftsführerin und Bestattermeisterin von Bestattungen Duhm, eine besondere Form des Sarges Einzug ins Sortiment: Er besteht aus Myzel, dem Wurzelgeflecht von Pilzen und ist vollständig biologisch abbaubar. Der Sarg zersetzt sich nach der Beisetzung auf natürliche Weise und fördert sogar die Rückführung des Körpers in den natürlichen Kreislauf. Entscheidend war für Tamara Vöth die Philosophie dahinter: Der Myzel-Sarg ergänzt das bestehende Angebot und erweitert die Möglichkeiten einer naturnahen Bestattung. „Natürlich bleiben wir auch weiterhin der Tradition regionaler Holzsärge verbunden, so Tamara Vöth weiter.
Auf Bewährtem aufbauen, für Neues offen sein
Der neue Pilzsarg bedeutet keinen Abschied von Bewährtem. Die Bestattermeisterin sieht es jedoch als Bereicherung für die zukünftige Weiterentwicklung und den Wandel in der Bestattungskultur, bei der neue Möglichkeiten entstehen.
Nachhaltigkeit als Ergänzung, nicht als Ersatz
„Nachhaltigkeit hat viele Gesichter“, betont Vöth. Der Abschied ist die letzte Feier im Leben eines Menschen. Er kann bewusst persönlich gestaltet sein, die gelebte Geschichte widerspiegeln und so den Angehörigen dabei helfen, Abschied zu nehmen.“
Seit 2019 pflanzt Bestattungen Duhm für das im Rahmen einer Bestattung verwendete Holz einen Baum in Kooperation mit „plant my tree“ - einer deutschen Organisation, die im Bereich Aufforstungsprojekte zur CO2-Kompensierung tätig ist. „Wir sehen es zugleich als Zeichen dafür, dass etwas von dem Menschen, der verstorben ist, auf dieser Erde weiterbesteht.
Der Pilzsarg von Loop fügt sich nahtlos in das Konzept der Grünen Linie – nachhaltige Bestattungen - ein, deren Partner Bestattungen Duhm ist. Ziel ist es, ökologische Verantwortung mit Würde, Respekt und persönlicher Begleitung zu verbinden.
Abschied im Einklang mit den eigenen Werten
Ob traditionell oder naturnah, ob Holz oder Myzel – im Mittelpunkt steht stets der Mensch. „Es gibt nicht den einen richtigen Weg“, sagt Tamara Vöth. „Aber es gibt den passenden Weg für den Verstorbenen, und den finden wir gemeinsam.“

