04:00 Uhr - Metzgerei Hinderer

Es geht um die Wurst: Die Qualität stimmt

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© Ralph Steinemann Pressefoto
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1903K007 24 Stunden in Rudersberg, Metzgerei Hinderer, Dorothe Hinderer an der heissen Vespertheke, kleines Hochformat fuer unten, 7 cm x 8,5 cm. © Ralph Steinemann Pressefoto

Um vier Uhr am Morgen gehen in der Wurstküche der Metzgerei Hinderer alle Lichter an. Die ersten frischen hausgemachten Leckerbissen müssen pünktlich bei Ladenöffnung in der Verkaufstheke liegen.

Kein Werktag ohne Fleischkäse - die Basis für den beliebten „LKW“ wird bei der Metzgerei Hinderer nach Hausrezeptur frisch gemacht, ebenso wie ausgewählte Wurstspezialitäten in Konserven und der Fleischkäs-Pfizauf: „Ein Fleischkäse aus der Dose zum Selbstaufbacken, der schön aufgeht wie ein Hefeteig“, stellt Metzgermeister Werner Hinderer die Neuheit vor. 90 Prozent des Sortiments werden selbst gemacht. Beim bunten Bild in der Metzgertheke wird es dem Kunden nie fad: Vielfältige Fisch- und Käsespezialitäten, frische Salate und abwechslungsreiche Feinkostprodukte sind das Markenzeichen bei Hinderer. Ein Partyservice, individuell zusammengestellt, rundet das Sortiment ab. Die 12 Mitarbeiter wirken an der vielfältigen Auswahl mit: Die Piroschki, Tschebureki, Berner Würste oder ungarisches Gulasch mit Nudelflecken werden hergestellt nach landestypischen Rezepturen.

Das gesamte Sortiment wendet sich komplett ab von der industriellen Schiene. In der Wurstküche werden ausschließlich frische Zutaten, reine Gewürze von zwei Gewürzmühlen sowie Steinsalz verwendet. Dorothe und Werner Hinderer, die das Fachgeschäft bereits in siebter Generation führen, verarbeiten ausschließlich Fleisch von vertrauenswürdigen Lieferanten. Alle Erzeuger ziehen die Tiere artgerecht auf, der Geflügelzüchter schlachtet selbst. Rind- und Schweinefleisch werden bei einem kleinen Schlachtbetrieb im Hohenlohekreis geschlachtet. Überschaubare Betriebsgrößen sind Hinderer wichtig. So stammt auch das Futter seiner Lieferanten vom eigenen Hof. Silagefutter, Zusatzstoffe, Antibiotika und Gentechnik haben Hofverbot. Dieses Vertrauen gibt Hinderer an seine Kunden weiter. „Wir wollen, dass das Tier das bestmögliche Leben hatte“, so der Metzgermeister. Er weiß durch regelmäßige Hof-Besuche, dass dort viel getan wird für gutes Fleisch und eine nachhaltige Landwirtschaft. „Sie arbeiten mit Respekt vor der Natur, wie es unsere Großväter taten.“ Hinderer ist keiner, der die Uhr zurückstellen will: „Ich muss nicht mehr mit der Sense mähen, wohl aber pflege ich eine Sensorik für Tierwohl und Umweltschutz.“

 

Metzgerei Hinderer
Welzheimer Straße 2
73635 Rudersberg
Telefon: 07183 / 6103
www.hinderer.de