12:00 Uhr - Bestattungen Duhm

Hand in Hand arbeiten für einen würdevollen Abschied

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Das Team von Bestattungen Duhm. © Bestattungen Duhm
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© Bestattungen Duhm

12 Uhr. Der Duft von frisch gesägtem Holz liegt in der Luft. Ein leises Schleifgeräusch ist zu hören. Dominic Schröder räumt gerade die benötigte Stichsäge auf, mit der er soeben die Größe einer Grabstele angepasst hat.

Anschließend widmet sich Geschäftsführerin und Bestattermeisterin Tamara Vöth der Grabstele, die eine Tochter für ihren verstorbenen Vater anfertigen lässt. Tamara Vöth schleift und grundiert die Stele. Da der Verstorbene Jäger war und handbemalte Teller sammelte, hat sich die Tochter etwas Besonderes für ihn überlegt: Die Motive von drei seiner Lieblingsteller sollen mit auf die Stele. Beim ersten Teller handelt es sich um ein Reh mit seinem Kitz, auf dem zweiten ist noch ein Rehkitz im Grünen zu sehen – und auf dem dritten Teller ist ein kleiner Fuchs zu sehen, der in die Ferne schaut.

Bestattungen Duhm kann exakt diese individuellen, besonderen Wünsche erfüllen, da das Unternehmen eine kleine Manufaktur für Grabstelen unterhält und diese in feinster Handarbeit mit Liebe zum Detail anfertigt. Mit einer besonderen Verfahrenstechnik werden die Motive auf die vorbereitete Stele aufgebracht. Nun geht es darum, aus den drei einzelnen Motiven ein großes Ganzes zu schaffen. Dabei arbeitet Tamara Vöth mit Acrylfarbe und Pinsel. In mehreren Schichten malt sie den Himmel weiter, in der Mitte, wo später der Name stehen soll, malt sie den Verlauf der Wiese händisch und schafft so den Übergang zum nächsten Rehkitz. Ist das Motiv auf der Grabstele fertig, werden abschließend der Name und die Daten des Vaters angebracht. Nach dem Auftragen eines Gloss zum Schutz der Farben und dem anschließenden Versiegelungsprozess muss die Grabstele in einem separaten Raum 24 Stunden lang trocknen.

Währendessen klingelt es an der Tür. André Pullmann von Bestattungen Duhm öffnet die Tür, eine Kundin ist zusammen mit ihrer Tochter zum Beratungsgespräch gekommen. Der Ehemann und Vater ist letzte Nacht im Pflegeheim verstorben. Der verstorbene Ehemann wurde bereits in der Nacht aus dem Pflegeheim zu Bestattungen Duhm überführt. Die Angehörigen haben für ihn eigene Kleidung mitgebracht sowie ein Kissen und seine Lieblingsdecke. Da die Tochter in Duisburg wohnt und ihren Vater seit einer Woche nicht mehr gesehen hat, war es ihr Wunsch, sich nach dem Beratungsgespräch im Aufbahrungsraum noch von ihm zu verabschieden. Dominic Schröder, der bei Bestattungen Duhm seine Ausbildung zur Bestattungsfachkraft abgeschlossen hat, nimmt von seinem Kollegen André Pullmann die Kleidung sowie die Decke und das Kissen entgegen. André Pullmann geht zurück in den Beratungsraum, um mit der Familie alles Weitere zu besprechen. In der Zwischenzeit kümmert sich Dominic Schröder mit seinem Kollegen Benjamin Benninghoven um den Verstorbenen. Er wird nochmals gewaschen, rasiert, eingecremt, gepflegt und anschließend angezogen. Benjamin Benninghoven hat bereits einen schlichten, nicht behandelten Kiefernsarg vorbereitet, in dem eine biologisch weiche Sargmatratze liegt und der mit weißer Baumwolle ausgestattet ist. Dann muss nur noch der Aufbahrungsraum vorbereitet werden. Nun kann sich Dominic Schröder auf die Urnentrauerfeier auf dem Stadtfriedhof vorbereiten, die um 14 Uhr beginnt. Dort wird ein Kerzenritual bei der Feier sein, für das er noch Kerzen, Sandschalen, Tücher und Ständer benötigt.

Währenddessen klingelt das Telefon und Petra Höhl, die gute Seele des Büros, nimmt den Anruf entgegen. Es ist eine Dame dran, die gerne Informationen zur eigenen Bestattungsvorsorge hätte. Sie verbindet die Dame mit Tamara Vöth, die telefonisch die ersten Fragen klären kann, bis die Kundin zum unverbindlichen Vorsorgegespräch kommen wird.

Bestattungen Duhm  GmbH

Alfred-Kärcher-Straße 23
71364 Winnenden
Telefon: 07195/3467
www.bestattungen-duhm.de