VfB Stuttgart

Verdiente 0:1-Niederlage gegen RB Leipzig: Der VfB verliert sein erstes Bundesliga-Spiel des Jahres 2021

Fußball Bundesliga VfB Stuttgart vs. RB Leipzig
Der VfB verliert zum Jahresauftakt: Pascal Stenzel, Wataru Endo und Gonzalo Castro (von links) ackern sich gegen RB Leipzig und Siegtorschütze Dani Olmo (in rot) ohne Erfolg ab. © Pressefoto Baumann

Der VfB Stuttgart muss im ersten Bundesliga-Spiel des Jahres 2021 die erste Niederlage einstecken. Gegen das von Julian Nagelsmann gecoachte RB Leipzig verlor das Team von Trainer Pellegrino Matarazzo verdient mit 1:0. Dani Olmo erzielte nach einer Hereingabe von Angelino in der 67. Spielminute den goldenen Siegtreffer.

Den Schwaben gelang es über weite Strecken der Partie nicht, gefährlich vor das Tor von Leipzigs Schlussmann Peter Gulasci zu kommen. Zu behäbig, zu ungenau und ohne richtige Struktur nach Vorne agierten Nicolas Gonzalez und seine Mitspieler. Bezeichnend, dass ausgerechnet Abwehrspieler Waldemar Anton in der 86. Spielminute die riesen Chance auf den Ausgleich hatte.

Hitzlsperger und Vogt vor dem Anpfiff mit versöhnlichen Worten

Die Stuttgarter bleiben damit weiter ohne Heimsieg in dieser Saison und rutschten auf den elften Tabellenplatz ab. Zudem kassierte nur der 1. FC Köln im eigenen Stadion bislang mehr Gegentore als Stuttgart. Halbwegs positive VfB-Nachrichten hatte es nur vor dem Anpfiff gegeben.

In einem überraschenden Gespräch vor dem Spiel waren Vorstandschef Thomas Hitzlsperger und Präsident Claus Vogt in ihrem heftigen Streit einen Schritt aufeinander zugegangen. Beide verfolgten die Partie sogar nebeneinander auf der Tribüne. Von einem "Gespräch unter Männern", schrieb Vogt auf Twitter.

"Waren nicht die besten Tage, die hinter uns liegen aber das heutige Gespräch mit @clausvogt1893 stimmt mich zuversichtlich, dass wir die anstehenden Aufgaben im Sinne des VfB lösen", verkündete wiederum Hitzlsperger über seinen Twitter-Kanal.

Torhüter Gregor Kobel rettet den VfB mit 0:0 in die Halbzeit

Anschließend sahen beide zunächst ein Spiel, das einige Minuten brauchte, um Schwung aufzunehmen. Brenzlig wurde es das erste Mal nach 21 Minuten, als VfB-Verteidiger Pascal Stenzel Leipzigs Emil Forsberg im Strafraum foulte.

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Zum anschließenden Elfmeter trat der schwedische Nationalspieler selbst an - und scheiterte an Torwart Gregor Kobel, der den Ball mit seinem rechten Bein an die Unterkante der Latte lenkte. Damit fanden nun bereits zwei der vergangenen drei Leipziger Strafstöße nicht den Weg ins Tor. Beide Mannschaften traten etwas ungewohnt jeweils mit einer Viererkette und äußerst kompakt an, weshalb die Partie zunächst weitgehend ohne spektakuläre Höhepunkte blieb.

Leipzig übernimmt in der zweiten Halbzeit klar das Kommando

Erst nach der Pause wurde Leipzig auch chancentechnisch stärker. Amadou Haidara (47.) und Forsberg (48.) vergaben zunächst beste Gelegenheiten, erst Olmo machte es besser. Eine Flanke von Angeliño fälschte Stenzel zwar noch per Kopf ab, doch der Ball landete beim Spanier am langen Pfosten, und Olmo beförderte ihn aus wenigen Metern ins Tor.

Stuttgart dagegen blieb diesmal überraschend harmlos und kamen kaum gefährlich vor das Tor von Leipzigs Schlussman Peter Gulasci. Die größte Chance vergab der vorgerückte Verteidiger Waldemar Anton (86.), der frei vor dem Tor am stark reagierenden RB-Keeper Peter Gulacsi scheiterte.

VfB Stuttgart - RB Leipzig 0:1 (0:0)

Stuttgart: Kobel - Stenzel (75. Mavropanos), Anton, Kempf (83. Klimowicz) - Sosa, Mangala, Castro (75. Förster), Endo, Wamangituka - Gonzalez - Kalajdzic (58. Coulibaly)

Leipzig: Gulasci - Halstenberg, Upamecano, Orban - Angelino, Kampl (66. Poulsen), Sabitzer, Adams (81. Klostermann) - Dani Olmo, Forsberg (73. Sörloth), Haidara

Tore: 0:1 Dani Olmo (67.)

Schiedsrichter: Christian Dingert (Gries)

Zuschauer: -

Gelbe Karten: Stenzel (22.), Sosa (49.) - Sabitzer (42.)

Besondere Vorkommnisse: Gregor Kobel hält FE von Emil Forsberg (22.)