VfB Stuttgart

VfB schlägt Mainz mit 4:1: In Grün findet die schwarze Serie ein Ende

Fußball Bundesliga  FSV Mainz 05 vs. VfB Stuttgart
Daniel Didavi und Sasa Kalajdzic bejubeln den zweiten Stuttgarter Treffer gegen den FSV Mainz 05. © Pressefoto Baumann

Die junge Mannschaft des VfB Stuttgart hat am Samstag mit einem 4:1 (1:1) beim FSV Mainz 05 den ersten Sieg nach der Rückkehr in die Bundesliga eingefahren. In den neuen grünen Ausweichtrikots sorgten die Tore von Silas Wamangituka (45.), Daniel Didavi (60.), Mateo Klimowicz (80.) und Sasa Kalajdzic (86.) zudem für das Ende der schwarzen Serie in Rheinhessen: Den letzten VfB-Sieg in Mainz hatten die Schwaben im September 2005 bejubeln dürfen.

Drei Startelf-Wechsel im Vergleich zum Freiburg-Spiel

Seine Startformation hatte Trainer Pellegrino Matarazzo im Vergleich zur 2:3-Auftaktniederlage gegen den SC Freiburg auf drei Positionen verändert: Für Marcin Kaminski, Roberto Massimo und Mateo Klimowicz (alle Bank) rückten Pascal Stenzel, Borna Sosa und Sasa Kalajdzic in die erste Elf der Schwaben. Und der Aufsteiger ging im ersten Auswärtsspiel der noch jungen Saison dominant und hochkonzentriert zu Werke. Rund 75 Prozent Ballbesitz notierten die Statistiker für die ersten zehn VfB-Minuten, sechs Eckbälle segelten erfolglos in den Mainzer Strafraum.

Mainzer Führung aus dem Nichts, Anton und Kempf sehen schlecht aus

Quasi aus dem Nichts gingen dann allerdings die bis zu diesem Zeitpunkt fahrig und verunsichert auftretenden Hausherren in Führung. Eine Hereingabe von Boëtius wurde von Mateta auf Quaison abgelegt, der den Ball unbedrängt ins Tor köpfen konnte (13.). Waldemar Anton und Marc Oliver Kempf gaben bei diesem Gegentreffer überhaupt keine gute Figur ab. Die Stuttgarter Hintermannschaft ließ insgesamt die zuvor von Trainer Matarazzo eingeforderte „Schärfe“ im und um den Sechzehner vermissen.

Wamangituka und Didavi treffen: Stuttgart dreht die Partie

Die von beiden Seiten sehr fehlerhaft geführte Partie wurde nun ausgeglichener. Im Ergebnis spiegelte sich das aber erst kurz vor dem Pausenpfiff wider: Von Kapitän Gonzalo Castro auf die Reise geschickt, vollstreckte der auffällige Silas Wamangituka mit einem präzisen Flachschuss ins linke Ecke (45.).

In den zweiten 45 Minuten präsentierten Mainz und Stuttgart zunächst nur schwer verdaubare Fußball-Kost. Mit dem ersten vorzeigbaren Angriff der zweiten Hälfte drehten die Stuttgarter schließlich die Partie. Der starke Wataru Endo hatte Stoßstürmer Sasa Kalajdzic mit einem perfekt getimten Pass auf die Reise geschickt. Der baumlange Österreicher legte daraufhin uneigennützig quer auf den mitgelaufenen Daniel Didavi, der nur noch einschieben musste. (60.).

Nach der Gelb-Roten Karte für den Mainzer Abwehrspieler Moussa Niakhaté (77.) ging bei den Gastgebern nicht mehr viel zusammen. Der eingewechselte Mateo Klimowicz sorgte mit seinem ersten Bundesliga-Treffer für die Vorentscheidung (80.), der nimmermüde Kalajdzic mit seinem Tor zum 4:1 (86.) für den Endstand. Einzig der unnötige Platzverwies für Pascal Stenzel trübte die Stuttgarter Feierlaune über die ersten drei Punkte im Fußball-Oberhaus.

FSV Mainz 05 - VfB Stuttgart 1:4 (1:1)

Mainz: Zentner - Baku, St. Juste, Niakhaté, Brosinski (82. Burkhardt) - Barreiro (69. Öztunali), Latza - Boëtius (82. Hack), Quaison, Onisiwo - Mateta (86. Nebel)

Stuttgart: Kobel - Kempf, Anton, Stenzel - Endo, Castro (74. Klimowicz) - Sosa, Didavi (82. Coulibaly), Mangala (87. Klement), Wamangituka (82. Massimo) - Kalajdzic (87. Al Ghaddioui) 

Tore: 1:0 Quaison (13.), 1:1 Wamangituka (45.), 1:2 Didavi (60.), 1:3 Klimowicz (80.), 1:4 Kalajdzic (86.)

Schiedsrichter: Daniel Schlager (Hügelsheim)

Zuschauer: 3.403

Gelbe Karten: Matarazzo (57.), Mangala (68.), Castro (74.)

Gelb-Rote Karten: Niakhaté (77.), Stenzel (90.+1)