VfB Stuttgart

Bleibt Kalajdzic doch beim VfB? Mislintat lehnt erneut Wolverhampton-Angebot ab

Sasa Kalajdzic

Bleibt Stürmer Sasa Kalajdzic doch beim VfB Stuttgart?

© Danny Galm

Der Transferpoker rund um Sasa Kalajdzic geht in die nächste Runde. Der Stürmer des VfB Stuttgart wird aktuell mit den Wolverhampton Wanderers in Verbindung gebracht. Nach dem 0:0 in Köln meldete sich Sven Mislintat vor den anwesenden Journalisten zu Wort - mit einer überraschenden Aussage: Der Sportdirektor sieht den Stürmer aktuell eher beim VfB, als in England.

Angebot der Wolves für Kalajdzic viel zu niedrig

"Bislang spricht gar nichts dafür, dass Sasa geht", sagte Mislintat. "Das Angebot ist nicht das, was wir uns vorstellen." Die Berater wissen seit Monaten, welche Summe sich der VfB vorstellt. Bei dem Prozess war auch "Sasa komplett involviert." Von einem solchen Angebot seien die Wolverhampton Wanderers aktuell weit entfernt. 

"Ich sehe Sasa tendenziell bei uns", so der Sportdirektor. Am Freitag (02.09.), wenn das Transferfenster geschlossen hat, wolle der Kaderplaner dann mit Kalajdzic über ein wichtiges Thema sprechen: "Nämlich seinen Vertrag verlängern, für den Fall, dass kein Abnehmer für das Geld kommt."

Mislintat setzt die Wolves unter Druck

Der Sportdirektor gab Sasa Kalajdzic auch eine klare Botschaft mit: "Da sind sie am Ende in einer Bringschuld, weil es eine klare Absprache gibt. Gerade wenn er sich heute rausnimmt, dann erwarte ich auch, dass wir alle unser Wort halten."

Sven Mislintat betonte erneut: "Es kann noch alles passieren." Und es ist trotz der Aussagen aber weiter davon auszugehen, dass ein Transfer über die Bühne gehen wird. Der Kaderplaner will den englischen Club vermutlich unter Druck setzen und den Preis weiter steigern.

Es ist nach dem Theater der letzten Wochen und dem Fehlen des Stürmers in Köln auch schwer vorstellbar, dass Kalajdzic nochmal für den VfB aufläuft. Das Ansehen des Angreifers hat durch die Aktion massiv gelitten. Eine Deadline, bis wann der Transfer über die Bühne gehen muss, will der Sportdirektor dem Angreifer aber nicht setzen. "Ich bin kein Freund von Deadlines. Bin ein Freund von Lösungsorientierung."