VfB Stuttgart

Dank Doppelpacker Demirovic: VfB Stuttgart gewinnt mit 3:1 gegen den 1. FC Köln

VfB-Stürmer Ermedin Demirovic jubelt nach seinem Tor zum 1:0.
VfB-Stürmer Ermedin Demirovic jubelt nach seinem Tor zum 1:0. © Volker Mueller

Stuttgart. Der VfB Stuttgart hat sein Heimspiel gegen den 1. FC Köln mit 3:1 (1:0) gewonnen. Gegen die Gäste aus der Domstadt gingen die Schwaben früh durch Ermedin Demirovic in Führung (15.), gaben das Spiel nach einem Leistungsabfall in der zweiten Halbzeit zwischenzeitlich aber wieder aus der Hand. In der Schlussphase drehten die Stuttgarter aber nochmal auf: Erst traf Ermedin Demirovic zum 2:1 (85.), dann sorgte Deniz Undav für die Entscheidung (90.+1). Durch den Sieg springen die Schwaben auf Champions-League-Rang vier.

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VfB Stuttgart gegen 1. FC Köln: So lief das Bundesliga-Spiel

Nach der unnötigen, aber verdienten 1:2-Niederlage bei St. Pauli wollte der VfB Stuttgart gegen den 1. FC Köln wieder in die Erfolgsspur zurückfinden. Vor der Partie mit den Kölnern hatten die Stuttgarter eine ganze Woche Zeit zur Vorbereitung – angesichts der unzähligen englischen Wochen zum Start ins Jahr 2026 fast eine Luxussituation. Allerdings musste Sebastian Hoeneß in der Startelf auf Angelo Stiller verzichten. Der Mittelfeldstratege plagte sich unter der Woche mit einer Erkältung herum und nahm zunächst auf der Bank Platz. Für Stiller durfte Chema Andrés ran, im Angriff kam – etwas überraschend – erneut Ermedin Demirovic zum Einsatz.

Und genau das machte sich in der Anfangsphase direkt bezahlt. Die Stuttgarter starteten wie die Feuerwehr in die Partie und hatten durch Deniz Undav schon die große Chance aufs frühe Führungstor (2.). Rund 13 Minuten später machte es Ermedin Demirovic dann seinem Sturmkollegen vor, wie das Toreschießen geht: Eiskalt traf der Bosnier nach einer schönen Kopfballvorlage von Jamie Leweling ins Kölner Tor. Der Schachzug von Sebastian Hoeneß, seinen bulligen Stürmer wie schon auf St. Pauli von Beginn an zu bringen, ging diesmal voll auf. Der VfB kontrollierte in der Folge das Spiel, ohne jedoch nochmal gefährlich vors Tor der Gäste zu kommen.

Ermedin Demirovic trifft zum 2:1, Deniz Undav macht alles klar

So ließ die Hoeneß-Elf den Kölnern die Türe weiter offen – und der Effzeh wurde stärker. Was sich gegen Ende der ersten Halbzeit bereits angedeutet hatte, verstärkte sich nach Wiederanpfiff: Den Stuttgartern drohte die Partie zu entgleiten, Köln hatte nun deutlich mehr Spielanteile als noch in der ersten Hälfte. In der 59. Spielminute etwa hatte Marius Bülter den Ausgleich auf dem Fuß, der Kölner Stürmer schoss aus rund sechs Metern aber neben das Tor. Der VfB wurde immer fahriger, der Ausgleich lag in der Luft – und dieser fiel nach einem kapitalen Bock von Jeff Chabot dann auch: Der im Vorfeld der Partie so gelobte Innenverteidiger leistete sich im Spielaufbau einen folgenschweren Fehlpass, Kölns Stürmer Ragnar Ache ließ erst Finn Jeltsch ins Leere grätschen und chippte den Ball dann an Keeper Nübel vorbei zum 1:1 (79.).

Es schien fast so, als hätte der VfB Stuttgart den Ausgleich gebraucht, um zurück in die Partie zu finden. Direkt nach dem Ausgleich spielte die Hoeneß-Elf auf einmal wieder geradliniger nach vorne. Nur fünf Minuten nach dem 1:1 stellte Ermedin Demirovic die Führung wieder her: Nach einer maßgenauen Hendriks-Flanke musste der Stürmer nur den Fuß hinhalten – 2:1 für die Schwaben (85.). In der ersten Minute der Nachspielzeit machte Deniz Undav dann mit dem 3:1 alles klar. Durch die drei Punkte schieben sich die Stuttgarter wieder auf Platz vier, der zur Teilnahme an der Champions League berechtigen würde.

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