VfB Stuttgart

Der VfB solidarisiert sich mit dem SV Babelsberg 03

VfB unterstützt Kampf gegen Rechtsextremismus_0
Bei den beiden Heimspielen gegen den Hamburger SV und Hannover 96 sowie in den Tagen dazwischen werden im Fanshop des VfB Fan-Centers Spendenboxen der Babelsberger Kampagne aufgestellt. © ZVW/Danny Galm

Stuttgart. Der VfB Stuttgart solidarisiert sich mit dem Regionalligisten SV Babelsberg 03 im Kampf gegen Rassismus und Rechtsextremismus und unterstützt die Kampagne „Nazis raus aus den Stadien“ mit Spendenaufrufen.

Bei den beiden Heimspielen gegen den Hamburger SV und Hannover 96 sowie in den Tagen dazwischen werden im Fanshop des VfB Fan-Centers Spendenboxen der Babelsberger Kampagne aufgestellt.

Beim Heimspiel am Ostersamstag (15:30 Uhr/ZVW-Liveticker) gegen den Hamburger SV können auch am Tombolastand von Stars4Kids Spenden abgegeben werden.

Die Erlöse gehen vollständig an den SV Babelsberg 03 und fließen anschließend als Unterstützung an Projekte und kleinere Vereine im Kampf gegen "Rechts".

Der VfB Stuttgart unterstützt im Rahmen seines gesellschaftlichen VfBfairplay-Engagements auch integrative Themen und ist seit Jahren Bestandteil im "Landesnetzwerk für Menschenrechte und Demokratieentwicklung – gegen Rechtsextremismus und Menschenfeindlichkeit".

Hier haben sich Organisationen, Institutionen, Vereinigungen und Ministerien zusammengeschlossen, um sich über die namengebenden Themen auszutauschen.


Hintergrund:

  • Der SV Babelsberg hat eine deutschlandweite Kampagne mit dem Motto "Nazis raus aus den Stadien" ins Leben gerufen.
  • In Folge eines Urteils des Nordostdeutschen Fußballverbandes (NFV), welcher die antisemitischen und volksverhetzenden Gesänge bei einem Heimspiel im Gästeblock des Karl-Liebknecht-Stadions ignorierte. Den Ruf "Nazischweine raus!" eines Besuchers im Heimbereich hatte der NFV aufgenommen und zunächst in das spätere Urteil des Sportgerichts augenommen. Daraufhin entstand die Kampagne.
  • Bereits Mitte Februar hatte sich der VfB Stuttgart gemeinsam mit zahlreichen anderen Bundesligisten hinter die Babelsberger Kampagne gestellt.