VfB Stuttgart

Die Entscheidung soll im Oktober fallen

Bernhard Heusler
Bernhard Heusler. Foto: Gerogios Kefalas/epa/Archiv © dpa

Stuttgart.
Neben der Frage, wer der neue Präsident des VfB Stuttgart wird, treibt die Fans und Mitglieder in diesem Herbst auch eine weitere ungeklärte Personalie um: Wer wir der Vorstandsvorsitzende der VfB-AG?

Während der neue Präsident von den Mitgliedern auf der außerordentlichen Mitgliederversammlung am 15. Dezember gewählt wird, wird der Vorstandsboss vom Aufsichtsrat bestimmt. Die Entscheidung über den neuen starken Mann in der AG soll offenbar im Oktober fallen. Das berichtet die Stuttgarter Zeitung am Mittwoch und deckt sich mit ZVW-Informationen. Favorit auf den neu zu schaffenden Posten ist laut dem StZ-Bericht Bernhard Heusler (55), der ehemalige Präsident des Schweizer Spitzenclubs FC Basel.

Aber auch die Namen Alexander Wehrle (aktuell Geschäftsführer beim 1. FC Köln) und Robert Schäfer (zuletzt Vorstandsvorsitzender bei Fortuna Düsseldorf) halten sich weiter hartnäckig rund um den VfB. Auch eine interne Lösung – also eine Beförderung von Sportvorstand Thomas Hitzlsperger zum Vorstandschef – ist wohl weiter in der Diskussion.Eine Absage gab es bereits von VfB-Legende Jürgen Klinsmann. Der ehemalige Bundestrainer hatte dem Club Anfang September mitgeteilt, dass er derzeit nicht für das Amt des Vorstandsvorsitzenden oder einen anderen Posten zur Verfügung stehe. Seine Entscheidung hatte er nach ersten Gesprächen mit der aktuellen Führungskonstellation und dem seinem Empfinden nach mangelnden Bemühen seitens des Bundesliga-Absteigers begründet.

Zuletzt hatte Ehrenpräsident Erwin Staudt erneut seine skeptische Haltung gegenüber einem Vorstandsvorsitzenden betont. „Ich weiß wirklich nicht, wie das Aufgaben-Profil eines Vorsitzenden aussehen soll“, sagte der 71-Jährige in einem Interview der Bild-Zeitung. Er sei dafür, Sportvorstand Thomas Hitzlsperger neben dem „hervorragenden“ Sportdirektor Sven Mislintat einen sportlichen Beirat an die Seite zu stellen, der für die Kaderplanung und das Scouting mitverantwortlich sei. „Dann kann man sich das Amt des Vorstandsvorsitzenden schenken“, sagte Staudt.


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