VfB Stuttgart

„Ein Top-Profi, der sich für gute Leistungen belohnt“

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Kann sich eine Zukunft beim VfB Stuttgart durchaus vorstellen: Mittelfeldspieler Steven Zuber. © ZVW/Danny Galm
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Steven Zuber lieferte sich einige heiße Duelle mit den Abwehrspielern der TSG Hoffenheim.

Stuttgart. Er ist der Mann der Stunde beim VfB Stuttgart: Steven Zuber. Im Winter kam der Schweizer von der TSG Hoffenheim und trumpfte nach leichten Startschwierigkeiten in den letzten Spielen auf. Trainer Markus Weinzierl ist voll des Lobes für die Leihgabe aus dem Kraichgau und würde den Mittelfeldspieler gerne über den Sommer hinaus verpflichten - und auch Zuber kann sich eine Zukunft in Stuttgart vorstellen.

Mit seinem Jubel nach dem Treffer zum die Gästefans gegen sich auf. "Nicht ganz so glücklich" fand auch TSG-Trainer Julian Nagelsmann die Aktion. Das sei aber überhaupt nicht gegen die Jungs von Hoffenheim gedacht gewesen, verteidigte sich Zuber anschließend und entschuldigte sich später am Abend via Instagram. Der Schweizer ist bis zum Saisonende an den VfB Stuttgart verliehen und wird nach der Saison - so zumindest der Plan der TSG-Verantwortlichen - in den Kraichgau zurückkehren.  

„Er ist ein wichtiger Faktor für uns“

VfB-Coach Markus Weinzierl war die ganze Aufregung über das Jubeltänzchen vor dem Gästefanblock vermutlich relativ wurscht. Viel lieber lobte der Straubinger auf der Pressekonferenz nach dem Spiel die Einstellung des 27-jährigen Eidgenossen: „Er ist ein wichtiger Faktor für uns und hat von der ersten Minute an seine Professionalität eingebracht. Steven ist ein Top-Profi, der sich aktuell für gute Leistungen belohnt und uns mit seinen Toren natürlich unheimlich hilft.“

In den letzten fünf Spielen erzielte Zuber fünf Tore und damit fünf mehr als zuvor in der gesamten Hinrunde für die TSG. „Ich komme schon mit gewissen Erwartungen an mich selber hier her. Ich will der Mannschaft helfen, da unten raus zu kommen“, hatte der Mittelfeldspieler bei seiner Vorstellung selbstbewusst verkündet. Diesen Worten hat er nach leichten Startschwierigkeiten nun eindrucksvoll Taten folgen lassen. Aus der Stuttgarter Startelf ist der robuste 27-Jährige mittlerweile nicht mehr wegzudenken.

"Ich bin einfach dankbar über jede Spielminute"

Im schwäbischen 5-3-2-System spielt Zuber als einer von drei Sechsern vor der Fünferkette. An der Seite von Santiago Ascacibar und Gonzalo Castro schaltet er sich immer wieder ins Offensivspiel ein und attackiert den ballführenden gegnerischen Spieler. Mit Wucht und Dynamik kann Zuber auch in Eins-gegen-Eins-Duellen bestehen und so in für Überraschungsmomente sorgen.

Zudem brennt das Kraftpaket auf jede Einsatzminute und steckt mit seiner leidenschaftlichen Spielweise auch seine Kollegen an: "Ich bin einfach dankbar über jede Spielminute, die ich mit dieser geilen Mannschaft auf dem Platz stehen darf", sagte er beispielsweise nach seinem Doppelpack beim 5:1 gegen Hannover 96 vor drei Wochen.

Der VfB Stuttgart hat keine Kaufoption

Wie es für den Schweizer nach der Saison weitergeht, ist noch unklar. Der Vertrag bei der TSG läuft noch bis Sommer 2020, eine Kaufoption hat Stuttgart nicht. Allerdings hat Markus Weinzierl bereits durchblicken lassen, dass er Zuber gerne halten würde. "Wir haben keine Zukunftsgespräche geführt, nur Alltagsgespräche, wie es ihm gefällt, wie es ihm geht und wie er sich hier zurecht findet. Da ist die Rückmeldung durchweg positiv", so Weinzierl , "Ich finde ihn sehr, sehr bereichernd und er macht sehr, sehr gute Spiele. Ich will alle guten Spieler bei mir haben."

Zuber kann sich eine Zukunft in Stuttgart durchaus vorstellen und sagte der Stuttgarter Zeitung vor dem Hoffenheim-Spiel: "Ich fühle mich wohl in Stuttgart und bin dankbar für die Chance, die ich hier bekommen habe. Was im Sommer ist, kann aber noch niemand sagen. Grundsätzlich kann ich mir aber eine Zukunft beim VfB vorstellen."

Das beste Bewerbungsschreiben für eine weitere Anstellung liefert der Schweizer in den letzten Wochen. Jetzt liegt es an VfB-Sportvorstand Thomas Hitzlsperger, der Bereitschaft der TSG und dem neuen Hoffenheimer Trainer Alfred Schreuder. Der Niederländer übernimmt ab dem 1. Juli das Amt von Julian Nagelsmann.

Aber auch die künftige Ligazugehörigkeit der Schwaben wird bei den Gesprächen sicherlich keine unbedeutende Rolle spielen - und die wiederum kann Zuber auf dem Platz maßgeblich beeinflussen.


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