VfB Stuttgart

Einzelkritiken zum 2:0-Sieg gegen Mainz: Silas Wamangitukas Traumtor entscheidet umkämpfte Partie

Fußball VfB Stuttgart vs. 1. FSV Mainz 05
Silas Wamangituka wusste gegen den 1. FSV Mainz erneut zu überzeugen: Mit einem mustergültigen Konter entschied der junge Kongolese das Spiel zugunsten des VfB. © Pressefoto Baumann

Der VfB Stuttgart kann zuhause doch noch gewinnen: Mit 2:0 besiegten die Schwaben in einer umkämpften und hitzigen Partie den 1. FSV Mainz mit 2:0. Nach ereignisarmen ersten 45 Minuten konnten Sasa Kalajdzic und Silas Wamangituka den VfB in der zweiten Halbzeit zum ersten Heimsieg in der laufenden Bundesliga-Saison schießen. 

Wie sich die VfB-Profis geschlagen haben, erfahren Sie in den Einzelkritiken unserer Redaktion:

Gregor Kobel: Auch der Stuttgarter Keeper bekam die Mainzer Spielhärte zu spüren, wurde mehrmals im Fünfmeterraum angegangen. Musste sonst aber kaum eingreifen und hielt sein Kasten endlich mal wieder sauber - Note: 3

Dinos Mavropanos: Rückte für den zuletzt schwachen Pascal Stenzel in die Startelf und leistete sich in den Anfangsminuten viele Abspielfehler. Steigerte sich im Laufe der Partie und überzeugte wie immer mit kompromissloser Zweikampfführung (73 Prozent gewonnene Zweikämpfe). Grundsolider Auftritt des jungen Griechen - Note: 3

Waldemar Anton: Wurde trotz muskulärer Probleme rechtzeitig fit und hatte in der Anfangsphase alle Hände voll zu tun. Hatte eine ungewohnt schwache Zweikampfquote (50 Prozent), hielt aber vor allem in der zweiten Halbzeit stark dagegen und ordnete seine Dreier-Kette gewohnt souverän - Note: 3,5

Marc Oliver Kempf: War der unauffälligste Stuttgarter in der Dreier-Kette. Fiel durch keine überragende Abwehraktion auf, hatte aber auch keinen Patzer zu verzeichnen. Hatte seine linke Abwehrseite meistens im Griff, solide Zweikampfquote (65. Prozent) - Note: 4

Borna Sosa: Spielte wie alle Stuttgarter eine schwache erste Halbzeit. Schlechte Zweikampfquote (33 Prozent), gute Passquote (89 Prozent). In der 55. Minute packte er allerdings seinen linken Zauberfuß aus und flankte punktgenau auf Sasa Kalajdzic – musste nach seiner Torvorlage aber verletzt runter - Note: 3

Wataru Endo: Konzentrierte sich gegen bissige Mainzer auf seine Kernkompetenz: Zweikämpfe führen. Sorgte ein ums andere Mal dafür, dass die Mainzer das Stuttgarter Zentrum nicht überrennen konnten. Konnte sich offensiv aber kaum in Szene setzen - Note: 3

Orel Mangala: Hatte gegen aggressive Mainzer alle Hände voll zu tun, musste mit seinem Nebenmann viele Lücken zuschieben. Spulte die meisten Kilometer ab (11,07) und konnte die Mainzer Härte mitgehen - Note: 3,5

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Gonzalo Castro: Der Stuttgarter Kapitän bestritt gegen Mainz sein 400. Bundesligaspiel, hatte aber keinen Grund zu feiern: Bereits nach 24 Minuten musste er verletzungsbedingt vom Feld. Für ihn kam Philipp Förster in die Partie - Note: Ohne Bewertung.

Silas Wamangituka: Der quirlige Kongolese war in Halbzeit eins der einzige Stuttgarter, der Gefahr auf das Mainzer Tor ausstrahlte. Tankte sich zweimal gefährlich vors Gästetor, konnte den Ball aber nicht aufs Tor bringen. In der 72. Minute war er dann zur Stelle: Mit einem mustergültigen Konter überrannte er die gesamte Mainzer Defensive und entschied die Partie zugunsten der Hausherren - Note: 1,5

Nicolas Gonzalez: Mühte sich gegen aggressive Mainzer ab, die ihm ein ums andere Mal hart angingen. Versuchte das Stuttgarter Angriffsspiel anzukurbeln und holte sich die Bälle auch oft im Mittelfeld ab. Wusste heute mehr als Arbeiter zu überzeugen, konnte in der Offensive kaum gefährliche Akzente setzen - Note: 4

Sasa Kalajdzic: Der österreichische Stürmer durfte gegen die Mainzer wieder von Beginn ran. War in Halbzeit eins gar nicht zu sehen, hatte nur 15 Ballkontakte. In der 55. Minute war er dann in Mittelstürmer-Manier zur Stelle und nickte eine Sosa-Flanke zur Führung ein - Note: 2,5

Philipp Förster (ab der 26. Minute für Gonzalo Castro): Startete denkbar schlecht in die Partie: Nach einer Grätsche von hinten sah der 25-Jährige Minuten nach seiner Einwechslung die gelbe Karte. Versuchte viel, ackerte viel – wie so oft mangelt es am letzten Ball oder schlampigen Passspiel – Note: 3,5

Roberto Massimo (ab der 57. Minute für Borna Sosa): Machte mit seinem Tempo viel Alarm über die rechte Seite und wusste zu überzeugen. Der Auftritt verspricht weitere Einsätze des 20-Jährigen – Note: 3

Atakan Karazor (ab der 84. Minute für Dinos Mavropanos): Ohne Bewertung – Note: -

Tanguy Coulibaly (ab der 84. Minute für Silas Wamangituka): Ohne Bewertung – Note: -

Die Benotung

1 = überragend | 2 = stark | 3 = solide | 4 = dürftig | 5 = schwach | 6 = außer Form